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Japan macht Ampeln im ganzen Land zu 5G-Sendestationen

Der 5G-Standardbetrieb soll 2020 starten

Während in Deutschland gerade die 5G-Frequenz versteigert wurde, ist Japan schon etwas weiter. Die Regierung beschloss nun, dass Ampeln zu 5G-Sendestationen werden sollen, um den neuen Standard schnell im ganzen Land verfügbar zu machen.

Die 5G-Netzwerktechnologie benötigt mehr Relais-Spots als aktuelle 4G-Dienste und da es in Japan an Standorten für neue Basisstationen fehlt, bieten sich die Ampeln im ganzen Land an.

Japan will nun, dass insgesamt 208.000 Ampeln bis März 2026 mit der Technik ausgestattet werden. Der 5G-Standardbetrieb soll bereits im Frühjahr 2020 in Japan starten. Der neue Standard ist in der Lage etwa 100 Mal schneller zu senden und zu empfangen als der aktuelle 4G-Standard. So können Smartphone-Nutzer einen Film, der 2 Stunden lang ist, in nur wenigen Sekunden herunterladen.

5G-Frequenz kostenlos abgegeben

Anders als in Deutschland hat Japan die Frequenzen nicht durch eine Auktion an die Mobilfunkanbieter abgegeben. NTT Docomo Inc., KDDI Corp., SoftBank Corp. und Rakuten Inc. können unter der Bedingung, dass Netz schnell auszubauen, die Frequenzen nutzen.

Neben der Nutzung der Ampeln zur Bereitstellung des 5G-Netzes plant die japanische Regierung auch die Aufrüstung von Kommunikationsfunktionen, die es ihnen ermöglichen, mehr Verkehrsdaten zu sammeln und zu teilen.

Die japanische Regierung fördert den Dienst der nächsten Generation in einem wachsenden Wettbewerb mit anderen Nationen, wie den Vereinigten Staaten und China, und hofft, bei der Entwicklung und Nutzung von 5G die Führung zu übernehmen. Von dem Netzwerk wird auch erwartet, dass es zur Entwicklung von Technologien für fahrerlose Autos beiträgt und weitere technologische Durchbrüche ermöglicht, wie zum Beispiel die Fernsteuerung von Baumaschinen und Robotern.

Keine Geräte aus China

Für den Aufbau des Netzes werden keine Geräte der chinesischen Technologiekonzerne Huawei Technologies Co. oder der ZTE Corp verwendet, da es Sicherheitsbedenken gibt. Japan hat im Dezember beschlossen, beide Unternehmen von der öffentlichen Auftragsvergabe auszuschließen.

Zwar sind die Geräte der chinesischen Hersteller dafür bekannt, dass sie am weitesten entwickelt und kostengünstig sind, allerdings scheint die Entscheidung der vier Unternehmen, auf diese Produkte zu verzichten, politischer Natur zu sein.

Quelle: JT, Kyodo

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