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Japan meldet mindestens 4 Tote und mehr als 370 Verletzte nach Erdbeben in Osaka

Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 6,1 am Montag um kurz vor 8 Uhr in Osaka, kamen mindestens 4 Personen ums Leben und mehr als 370 weitere wurden verletzt.

Neben mehr als 20 Nachbeben, die die Region weiterhin durchschütteln, warnte die Meteorological Agency auch vor einem weiteren großen Erdbeben, dass die Region in den nächsten Tagen ereilen könnte. Die Agency teilte mit, dass sich durch die starken Erschütterungen auch die Gefahr von Erdruschen und einstürzenden Gebäuden erhöht hat. Aus diesem Grunde wird den Menschen in der Region empfohlen, auf weitere seismische Aktivitäten und Regen zu achten.

Laut der Polizei sind die Todesopfer ein 9-jähriges Mädchen, ein 80-jähriger Mann und ein 85-jähriger Mann. Die 9-jährige wurde auf dem Weg zur Schule von einer Wand erschlagen, während der 80-jährige auf dem Weg zu seiner Freiwilligenarbeit in einem anderen Gebiet ebenfalls durch eine Wand erschlagen wurde. Das 85-jährige Opfer soll von einem Bücherregal erschlagen worden sein. Und auch die Behörden haben alle Hände voll zu tun. Beispielsweise musste die Feuerwehr drei Hausbrände im Norden von Osaka löschen.

In den Rathäusern der Präfekturen Osaka, Hyogo und Nara, genauso wie im Terminalgebäude des Flughafens Osaka, fielen Deckenplatten herunter. Außerdem sind unter einigen Straßen Rohre gebrochen. Laut den Behörden sind rund 1.300 Menschen in Evakuierungszentren geflohen, und in der nördlichen Hälfte von Osaka sind 100.000 Häuser ohne Gas- und Wasser. Auch der Shinkansenverkehr wurde vorübergehend eingestellt, bis Sicherheitskontrollen durchgeführt wurden. Allerdings wurde der gesamte Zugverkehr am Nachmittag wieder aufgenommen.

Dennoch gab es zahlreiche Ausfälle und Verspätungen, welche auch die Nahverkehrszüge betrafen, in denen tausende Fahrgäste fest saßen. Die japanische Atomaufsichtsbehörde teilte wiederum mit, dass das Erdbeben zwar das Kraftwerk getroffen habe, doch bei den Untersuchungen der Reaktoren in der Präfektur Fukui seien keine Probleme aufgetreten.

Quelle: NHK

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