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Japan meldet zum ersten Mal den Herbst-Heerwurm Ernteschädling

Kleiner Ernteschädling mit großen Auswirkungen

Japan ist bei Ungeziefer und invasiven Tierarten seit Jahren massiv vorsichtig. Nur eins der Exemplare reicht schon aus, um die Zuständigen in Alarmbereitschaft zu versetzen. Doch in einer Hinsicht waren die Bemühungen wohl leider erfolglos. Das japanische Landwirtschaftsministerium meldete die Sichtung vom Herbst-Heerwurm, einem aggressiven Ernteschädling.

Das Insekt tauchte wohl kürzlich auf den Feldern der Präfektur Kagoshima auf und gehört eigentlich nicht nach Japan. Es ist das erste Mal überhaupt, dass der Herbst-Heerwurm gefunden wurde. Am 3. Juli meldeten Bauern in Minamikyushu Larven von dem Schädling. Bis zum 8. Juli meldeten 53 Felder mit Mais in der ganzen Präfektur Funde von dem Wurm.

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Die Raupen des Eulenfalters machen sich bevorzugt über Mais und andere Nutzpflanzen her und zerstören sie. Ausgewachsene Motten können weite Strecken zurücklegen und ihre Larven fressen neben Mais gleichermaßen Reis, Tomaten, Auberginen und Kartoffeln.

Pestizide und Subventionen sollen helfen

Eigentlich sind die Herbst-Heerwürmer in Afrika, Nord- und Südamerika, Indien und China zu finden. Dort sorgen sie regelmäßig für massive Ernteschäden. Im Juni breiten sich die Insekten auf Südkorea und Taiwan aus, ein drohendes Vorzeichen für Japan. Da sich die Falter rasant schnell vermehren können und als Plage die Ernte bedroht ist, macht die Regierung einen kurzen Prozess.

Agrarchemikalien sollen auf den Feldern gesprüht werden und landesweit soll es eine Untersuchung zur aktuellen Situation bei dem Wurm geben.

An die Bauern soll möglichst schnell eine Liste an wirksamen Pestiziden gehen. Zusätzlich sind Subventionen geplant, damit die Farmen die Anschaffung und weitere Kosten nicht alleine tragen müssen. Gefährlich sind die Insekten übrigens nicht und selbst wenn sie Pflanzen anfressen, ist es ungefährlich für Menschen noch genießbar.

Quelle: JP

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