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Bereits über 2.000 Hitzschläge gemeldet

Japan muss sich auf einen heißen Sommer einstellen

Die Regenzeit in Japan ist vorbei – jetzt folgt der Sommer, der laut der Wetteragentur JMA heiß und schwül werden wird.

Laut der JMA ging die Regenzeit in Kanto-Koshin und Tohoku früher als in den Regionen Shikoku, Kinki und Tokai zu Ende, da sich ein Hochdruckgebiet von Osten ausbreitet.

Regenzeit endete in diesem Jahr früher

Im südlichen Tohoku endete die Regenzeit acht Tage früher als in durchschnittlichen Jahren und 17 Tage früher als 2020. In einigen Gebieten von Kanto-Koshin und Tohoku kann es laut JMA aufgrund einer kalten Luftmasse, die über die Regionen strömt, zu lokalem Regen kommen. Für die nächsten sieben Tage wird dort jedoch sonniges Wetter vorhergesagt.

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Laut der JMA wird Fukushima heute 27 Grad erreichen, in Iwate werden 35 Grad erwartet und in Tokyo soll das Thermometer auf 33 Grad ansteigen.

Heißer Sommer sorgt bereits für mehrere Hitzschläge

Die JMA warnt daher vor Hitzschlägen, insbesondere da sich die Menschen erst an den heißen Sommer gewöhnen müssen. Nach Angaben der Behörde für Brand- und Katastrophenschutz wurden bereits in der Woche bis zum 11. Juli landesweit 2.568 Menschen mit Symptomen eines Hitzeschlags in Krankenhäuser eingeliefert, fast doppelt so viele wie in der Vorwoche.

2019 erlitten über 12.000 Menschen landesweit einen Hitzschlag. Die höchste jemals in Japan gemessene Temperatur von 41,1° C wurde im vergangenen Jahr in Hamamatsu, in der Präfektur Shizuoka und im Juli 2018 in Kumagaya gemessen.

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