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Nur für vollständig geimpfte Menschen

Japan nimmt Reisesubvention testweise wieder auf

Die japanische Regierung will die Reisesubvention „Go-to-Travel“ testweise wieder aufnehmen, allerdings nur unter der Bedingung, dass alle möglichen Maßnahmen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus getroffen werden.

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Der Testlauf wird 38 Reisen umfassen, die von 11 Reiseunternehmen veranstaltet werden. Die erste Reise wurde bereits am 8. Oktober angeboten. Damit reagiert die Regierung auf die Forderung der Gouverneure, die einen Neustart der Subvention gefordert haben.

Reisesubvention nur für vollständig geimpfte Menschen

Experten der Tourismusbranche gehen davon aus, dass die japanische Regierung die Reisesubvention, wenn sie wieder vollständig aufgenommen wird, auf vollständig gegen Covid-19 geimpfte Menschen beschränken wird.

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Die Reisefreiheit soll auch dann bestehen bleiben, wenn in einer Präfektur erneut der Ausnahmezustand ausgerufen werden muss.

Außerdem sollen besonders kleine Unternehmen an der Kampagne beteiligt werden, um so die Wirtschaft zu unterstützen.

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Der Testlauf der Reisesubventionen soll dazu dienen, um die Abläufe zu testen, unter anderem wie die Überprüfung von Impfzertifikaten abläuft.

Wann die Subvention wieder vollständig aufgenommen werden kann, ist allerdings noch unklar. Nach dem Testlauf sollen die Unternehmen Fragen zum Ablauf beantworten, das Ergebnis soll dabei helfen, die Corona-Maßnahmen zu optimieren.

Reisen sollen kontrolliert ablaufen

Zudem möchte die japanische Regierung eine Skala für Rabatte einführen, um die Zahl der Reisenden über die Woche zu verteilen und so verhindern, dass viele Menschen am Wochenende reisen.

Die „Go-to-Travel“-Kampagne startete im Juli 2020 wurde allerdings im Dezember eingestellt, da sich die Infektionen rasant ausbreiteten. Allerdings führen die Präfekturen Rabattprogramme für Reisen innerhalb des Präfekturgebiets ein.

Von den 2,7 Billionen Yen (ca. 20 Milliarden Euro), die für die Reisesubvention bereitgestellt wurden, sind etwa 1,3 Billionen Yen (ca. 10 Milliarden Euro) noch ungenutzt.

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