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Okinawa lockert bereits

Japan plant Corona-Maßnahmen in 13 Präfekturen zu verlängern

Da die Zahl der Neuinfektionen in vielen Präfekturen in Japan weiter stark ansteigt, will die japanische Regierung die Corona-Maßnahmen um zwei Wochen verlängern.

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Geplant war, dass der sogenannte „Quasi-Notstand“, der aktuell für 34 Präfekturen gilt, am 13. Februar enden wird. Da die Zahl der Neuinfektionen am Donnerstag allerdings auf 104.470 angestiegen ist, soll er nun verlängert werden.

Auch Wakayama wird unter schärferen Corona-Maßnahmen gestellt

Neben Tokyo sollen die Corona-Maßnahmen in den Präfekturen Saitama, Chiba und Kanagawa sowie für Gunma, Niigata, Gifu, Aichi, Mie, Kagawa, Nagasaki, Kumamoto und Miyazaki verlängert werden.

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Tokyo meldete am Donnerstag 20.679 Neuinfektionen, etwas weniger als am Vortag.

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Am Donnerstag hat die japanische Regierung zudem beschlossen, die Präfektur Wakayama von Samstag an bis zum 27. Februar unter den „Quasi-Notstand“ zu stellen.

Kabinettschef Hirokazu Matsuno sagte auf einer Pressekonferenz, die Quasi-Notstandsmaßnahmen seien bis zu einem gewissen Grad wirksam, da es Gebiete gibt, in denen die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle zurückgeht.

Premierminister Fumio Kishida hat vorgeschlagen, die Maßnahmen der Regierung zu überprüfen, um sie an die Merkmale der Omikron-Variante anzupassen, die bekanntermaßen hochgradig übertragbar ist, aber offenbar weniger schwere Infektionen verursacht.

Okinawa lockert Einschränkungen

Die Präfektur Okinawa, die Anfang Januar als eine der ersten Präfekturen des Landes unter den „Quasi-Notstand“ gestellt wurde, plant, die Maßnahmen ab Montag in den Teilen der Präfektur zu beenden, in denen die täglichen Fälle zurückgegangen sind.

Gouverneur Denny Tamaki sagte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass die Corona-Maßnahmen und die Auffrischungsimpfungen dazu beigetragen hätten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

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