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Japan plant Export von nicht recycelbarem Plastikmüll zu verbieten

Nicht recycelbares Plastik ist Japans Regierung schon eine Weile ein Dorn im Auge und vor allem ein großes Problem für den Umweltschutz. Aus dem Grund ließ die Regierung kürzlich Trinkhalme und Besteck aus Plastik in Cafeterien verbieten. Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nun will Japan noch weiter gehen und den Export von nicht recycelbarem, schmutzigem Plastikmüll verbieten.

Das kündigte der Umweltminister Yoshiaki Harada am Dienstag an. Auf der Pressekonferenz erklärte er, dass er dafür sorgen will, dass Japan komplett damit aufhört, den umweltschädigen Müll auszuführen. Um das zu erreichen, arbeitet die Regierung bereits daran, die entsprechende Verordnung noch diesen Herbst zu überarbeiten. Vorerst wollen sie jedoch die Exporte nur verschärfen, um die Müllmenge zu reduzieren und das Recycling zu fördern.

Japan gehört zu vielen anderen Ländern, die eine so große Plastikmüll-Menge verursachen, dass sie sie nicht alleine beseitigen können. Aus dem Grund verschicken sie den Müll in andere asiatische Länder wie China, die das Material weiterverwenden. Alleine 2017 kamen so für Japan 1,5 Millionen Tonnen an Plastikmüll zusammen, die sie ausführten.

Japan will mehr mit den Handelspartnern zusammenarbeiten

Ein großes Problem ist dabei nicht nur die Masse, sondern ebenfalls die Verunreinigungen. In dem Müll befinden sich häufig PET-Flaschen mit Zigarettenkippen, wärmeisolierende Materialien mit Holzstücken und anderem Bauschutt und Haushaltsgeräte.

Aus dem Grund nimmt Japan ebenfalls an dem Basler Übereinkommen teil, das Ende April in der Schweiz stattfindet. Das Abkommen befasst sich seit Jahren mit dem Export von Müll und dem Umweltschutz. Dieses Jahr soll es um eine Änderung zur Abnahme von verschmutztem Plastikmüll gehen, der Japan zustimmen möchte. Zusätzlich will die Regierung die Vorschriften selbst verstärken und Vereinbarungen mit Handelspartnern zum Export von Plastikmüll abschließen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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