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Selbstverteidigungsstreitkräfte sollen aushelfen

Japan plant Impfzentren für 10.000 Impfungen am Tag

Japan plant Impfzentren aufzubauen, in denen 10.000 Menschen pro Tag geimpft werden können, um die Impfkampagne, die mittlerweile anderen Ländern hinterherhinkt, zu beschleunigen.

Die Zentren sollen in Tokyo und Osaka aufgebaut werden, die japanische Regierung erwägt medizinisches Personal der Selbstverteidigungsstreitkräfte einzusetzen, um die Menge an Menschen impfen zu können.

Streitkräfte sollen in den Impfzentren aushelfen

Laut des japanischen Impfgesetzes sind die regionalen Behörden für die Einrichtung eines Impfzentrums und Bereitstellung des medizinischen Personals verantwortlich. Allerdings zeigte sich bereit mit Beginn der Impfungen der Menschen über 65 Jahre, dass es Probleme gibt, insbesondere weil medizinisches Personal fehlt.

Um diesen Mangel an medizinischem Personal zu beheben, ist es auch geplant, dass Zahnärzte den Impfstoff verabreichen sollen.

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Die Impfungen müssen in der Regel in der Gemeinde durchgeführt werden, in der der Impfwillige angemeldet ist, aber um hier Probleme für Pendler zu lösen, sollen die nun geplanten Impfzentren jeder Person den Impfstoff verabreichen, die zu ihnen kommt. Dafür sollen neue Impfgutscheine verteilt werden, die den Besitzer als Pendler ausweisen.

Japans Gesundheitsminister Norihisa Tamura sagte in einer Fuji TV-Sendung am Sonntag, dass das Impfen in Japan für Menschen unter 65 Jahren im Juli beginnen könnte, abhängig von der Verfügbarkeit.

Impfkampagne in Japan stockt

Japans Impfkampagne startete Mitte Februar, zunächst für alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Anfang April ging es mit Menschen ab 65 Jahren los. Allerdings sind bisher erst ca. 2 Prozent der Menschen in Japan vollständig geimpft worden.

Zurzeit ist nur der Impfstoff von Pfizer/Biontech in Japan zugelassen, eine weitere Zulassung soll im Mai folgen.

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