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Im Kampf gegen die Verschmutzung der Weltmeere

Japan plant Karte über Plastikmüll im Meer zu erstellen

Japan plant, in Zusammenarbeit mit den G20-Staaten eine Karte zu erstellen, die die weltweite Meeresverschmutzung durch Mikroplastik zeigt.

Die Karte soll zeigen, wo die Plastikabfälle entstanden sind und den Ländern helfen, ihre Bemühungen zu verstärken, die Verschmutzung der Ozeane zu reduzieren.

Karte als Plan der G20-Staaten, die Meeresverschmutzung zu bekämpfen

Der Plan gehört zu dem im vergangenen Jahr auf dem G20-Gipfel getroffenen Beschluss, die Verschmutzung der Meere bis 2050 auf null zu reduzieren.

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Die Karte soll in verschiedenen Farbtönen den Grad der Verschmutzung durch Mikroplastik darstellen. Als Mikroplastik bezeichnet werden winzige Plastikstücke von weniger als 5 Millimetern, die von Fischen aufgenommen werden und dadurch auch in den menschlichen Körper gelangen.

Um die Karte zu erstellen, wird Japan anderen Staaten bei einer Online-Konferenz, die heute stattfindet, entsprechende Daten zu übermitteln.

Mehr als 8 Millionen Tonnen Kunststoff gelangen pro Jahr in die Meere

Wissenschaftler schätzen, dass jedes Jahr mehr als 8 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Meere gelangen und der größte Teil zu Mikroplastik abgebaut wird.

Die G-20 besteht aus Argentinien, Australien, Brasilien, Großbritannien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, der Türkei, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union.

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