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Yoshihide Suga will Gouverneure um Einschränkungen bitten

Japans Premierminister will „Go To Eat“-Kampagne nun doch einschränken

NHK – In den letzten Wochen hat Japan steif an seinen staatlichen Kampagnen zur Erholung der Wirtschaft festgehalten. Mit den steigenden Infektionszahlen werden die Kritiker immer lauter. Aus diesem Grund will der japanische Premierminister nun doch Einschränkungen der „Go To Eat“-Kampagne.

Japans Premierminister Yoshihide Suga nahm am Montag an einem Treffen der Coronavirus-Taskforce der Regierung teil. Suga gab dabei an, dass er plant, lokale Regierungen aufzufordern über Teilbeschränkungen für die „Go To Eat“-Kampagne nachzudenken. Genauer will er sich an die Gouverneure der Präfekturen wenden, in denen es einen Anstieg an Infektionen gibt und sie bitten die Kampagne einzuschränken.

„Go To Travel“-Kampagne nicht mehr für Gruppen

Unter anderem schlägt er vor Gruppen von Personen oder mehr von der Kampagne auszuschließen. Auch Familienmitglieder sollen unter diese Reglung fallen. Grund für das Umdenken ist die steigende Zahl an Coronainfizierten, die durch die Kampagne noch weiter gefördert werden könnte.

Mehr zum Thema:  "Go To Travel"-Kampagne sorgt für Clusterinfektionen auf abgelegener Insel

Zu den neuen Rekordzahlen gab Suga an, dass die Regierung weiterhin Tests in großen Massen anbieten wird, sie sich auf die Durchführung konzentrieren und sie unter Umständen Experten in gewisse Bereiche schicken. Zu möglichen weiteren Maßnahmen gab Suga nur an, dass sie wirksame Präventionsmaßnahmen ergreifen wollen, die allerdings mit sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten koexistieren können.

Bevölkerung soll sich an Maßnahmen halten

So will die Regierung unter anderem lokalen Regierungen finanzielle Hilfe zukommen lassen, wenn sie Unternehmen in Hotspots subventionieren, die kürzere Geschäftszeiten einführen und weitere Maßnahmen ergreifen. Insgesamt sieht die Regierung für die Hilfe ein Budget von umgerechnet 404 Millionen Euro vor.

Die zuständigen Minister wies Suga an, die Maßnahmen eng mit den lokalen Regierungen abzustimmen. Die Bevölkerung bittet er hingegen weiterhin sich selbstständig an die Präventionsmaßnahmen zu halten. So sollen sie weiterhin Masken tragen und Situationen meiden, die ein hohes Ansteckungsrisiko darstellen.

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