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Japan: Prinz Mikasa verstirbt im Alter von 100 Jahren

Der japanische Prinz Mikasa verstarb am Donnerstagmorgen um 8:34 Uhr in einem Tokyoter Krankenhaus. Er wurde 100 Jahre alt.

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Prinz Mikasa war der jüngste Bruder des Showa-Tenno Hirohito. Gleichzeitig war er der letzte noch lebende Onkel des aktuellen Kaisers Akihito. Mitte Mai wurde er, aufgrund einer akuten Lungenentzündung, in ein Krankenhaus in Tokyo eingeliefert.

Laut Quellenangaben lag er seit seiner Einlieferung immer wieder auf der Intensivstation. Zusätzlich zu seiner Lungenentzündung litt der Prinz auch an anhaltenden Herzproblemen. Vergangenen Juni wurde ihm ein Herzschrittmacher implantiert.

Sein gesundheitlicher Zustand verschlechteter sich am Donnerstag sichtlich. Kurze Zeit später wurde sein Ableben bestätigt. Als Todeszeitpunkt wird 8:34 Uhr am Morgen angegeben. Die Todesursache: Kreislaufstillstand.

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Im Januar noch zeigte sich Prinz Mikasa am Balkon des kaiserlichen Palastes, zusammen mit seiner Frau, Prinzessin Yuriko. Dort saß er der für die Öffentlichkeit zugänglichen Neujahresbegrüßung seines Neffen, Kaiser Akihito, bei. Im April traf er sich mit dem neu ernannten, japanischen Botschafter für die Türkei bei sich zu Hause. Öffentliche Aktivitäten wie diese waren ein Teil seiner Aufgabenbereiche.

Der Prinz hinterlässt insgesamt 19 Mitglieder der kaiserlichen Familie. Er war der Fünfte in der kaiserlichen Thronfolge. Vier Personen halten nun noch das Anrecht auf die Erbfolge.

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