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Japan: Riesiges Erdloch in Fukuoka legt Infrastruktur lahm

Vor wenigen Stunden hat sich in der westjapanischen Großstadt Fukuoka, mitten auf einer viel befahrenen Straße eines wichtigen Handelsviertels, ein riesiges Erdloch aufgetan.

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Der Krater, der sich über die gesamte, mehrspurige Straße erstreckt, stört die Infrastruktur des Stadtbezirks Hakata massiv. Das Erdloch in der Nähe der Hakata Bahnstation misst eine Weite von 27 Metern und eine Länge von 30 Metern. Mittlerweile ist es mit Wasser von aufgerissenen, unterirdischen Leitungen gefüllt. Der öffentliche Verkehr wurde durch den plötzlichen Erdfall unterbrochen und mehrere Menschen mussten evakuiert werden.

Gasleitungen wurden bereits auf undichte Stellen untersucht, die Wasserversorgung wurde zudem getrennt. Des Weiteren sind auch Telefon-, Internet- und Bankleistungen unterbrochen. Bis zu 800 Haushalte und Büros sind zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen.

Die Polizei riegelte den betroffenen Bereich ab und wies Menschen aus umliegenden Gebäuden dazu an, den Gefahrenbereich zu räumen. Laut ersten Meldungen wurde eine 70-jährige Frau leicht verletzt, als sie auf den Treppen eines nahegelegenen Gebäudes, welches von einem Stromausfall betroffen war, ausrutschte.

Als Grund für den Erdfall gelten Arbeiten an einer Konstruktion für die Untergrundbahn. Arbeiter gruben einen Tunnel für die U-Bahn am frühen Morgen, unterbrachen ihre Arbeit jedoch, als man bemerkte, dass Wasser eindrang.

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Abe Toru, Verantwortlicher der Behörde für Transport entschuldigte sich in einer Pressekonferenz für die entstandenen Umstände und drückte sein Bemühen aus, die Schäden so gering wie möglich zu halten.

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