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Japan schaltet den K-Supercomputer bis auf Weiteres ab

Dass Japan technisch zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt gehört, ist nichts Neues. 2011 beeindruckte die Nation weltweit unter anderem mit dem damals schnellsten Supercomputer der Welt. Der K-Supercomputer hat nun allerdings schon einige Jahre hinter sich. Aus dem Grund wollen die Zuständigen ihn jetzt in den verdienten Ruhestand schicken.

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Diesen August will die Regierung den Computer herunterfahren, der ein nationales Projekt von Japan ist. Der Rechner kam in zahlreichen wichtigen Bereichen wie die Medizin, Erdbebenforschung und Wettervorhersage zum Einsatz. Doch mit seinen 8,16 PFLOPS ist der Computer von Fujitsu nicht mehr der Modernste und braucht somit ein Update.

Das Ende von K bedeute nämlich nicht das Ende der Supercomputer in Japan. Aus dem Grund arbeiten Ingenieure aktuell an einem Nachfolger, der um das 100-Fache der aktuellen Datenverarbeitungskapazität bieten soll. Ursprünglich wollte die Regierung K bis zum Einsatz des neuen Geräts noch am Laufen lassen, so das Forschungsinstitut RIKEN. Das sei allerdings zu teuer, deswegen schalten sie den Computer früher ab. Der Nachfolger soll erst 2021 in Betrieb gehen.

Obwohl viele das Argument der Kosten nachvollziehen können, sind einige besorgt. Manche glauben, dass sich der Verlust des Geräts auf die Forschung Japans negativ auswirkt. Riken versucht allerdings zu beruhigen. Sie wollen mit anderen Einrichtungen mit einem Supercomputer zusammenarbeiten, um die Auswirkung zu minimalisieren. Aktuell besitzt die USA den schnellsten Computer der Welt. Der Summit ist mit aktuellen 122,3 Pflops so schnell wie kein anderer Computer und stammt von der Firma IBM.

Quelle: NHK

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