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Hubschrauber befanden sich ebenfalls an Bord des Schiffes

Japan schickt Schiff mit Hilfsgütern nach Tonga

Ein Transportschiff aus Kyodo in der Präfektur Hiroshima ist am Montag mit mehreren Hilfsgütern nach Tonga aufgebrochen. Die Aktion ist Teil einer anhaltenden Hilfsmaßnahme für den Inselstaat Japans, der von einem Unterwasservulkanausbruch und einem dadurch verursachten Tsunami heimgesucht wurde.

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Auf dem Schiff waren mehrere Güter geladen, unter anderem 60.000 Liter Trinkwasser, vorbereitet von der International Cooperation Agency, einer regierungsnahen Hilfsorganisation Japans, sowie 60 Hochdruckreiniger zum Entfernen von Vulkanasche. 300 Menschen hatten sich ebenfalls im Rahmen der Hilfemaßnahme an Bord begeben.

Mindestens 3 Menschen fielen der Katastrophe in Tonga zum Opfer

Zwei Hubschrauber sowie zwei Hovercrafts befanden sich zusätzlich auf dem Schiff. Laut Hideki Yuasa, Oberbefehlshaber der Selbstverteidigungsflotte, dienen die Hubschrauber dazu, Hilfsgüter schneller zu verteilen. Yuasa teilte in einer Erklärung mit, dass die Flotte ihr „Äußerstes“ tun wird, um der Nation bei ihrem Wiederaufbau zu helfen.

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Der Ausbruch des Vulkans ereignete sich am 15. Januar und schickte mehrere Tsunami-Wellen über den Pazifik, die auch Japan trafen. Mindestens 3 Menschen in Tonga kamen dabei ums Leben. Es entstanden große Schäden an der Infrastruktur des Landes.

Kommunikation und Wasserversorgung betroffen

Das Kommunikationsnetz und die Wasserversorgung sind ebenfalls anhaltend stark von der Katastrophe betroffen.

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Laut Tongas Regierung seien 84 Prozent der rund 107.000 Einwohner von fallender Asche sowie den Nachwirkungen des Tsunamis betroffen. Im Rahmen der Hilfsmaßnahme Japans wurden zwei Transportflugzeuge mit Trinkwasser und anderen Hilfsgüter entsandt. Die erste Lieferung traf bereits am Samstag ein.

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