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Reaktion auf den mutierten Coronavirus-Stamm

Japan schließt seine Grenzen für Ausländer

Japan verschärft die Einreisebeschränkungen erneut und nimmt alle Lockerungen der letzten Wochen wieder zurück. Als Reaktion auf die entdeckte Mutation des Coronavirus wird das Land ab Montag bis Ende Januar Ausländern die Einreise verbieten.

Laut der japanischen Regierung wird ab Mittwoch von allen japanischen Staatsbürger, die aus einem Land kommen, in dem der neue Virusstamm bereits nachgewiesen wurde, ein Test verlangt, der nicht älter als 72 Stunden ist.

Japan stellt keine neuen Visa mehr aus

Zusätzlich müssen sich alle Reisende mit japanischer Staatsangehörigkeit nach ihrer Ankunft einem Test unterziehen und sich an einem ausgewiesenen Ort in Quarantäne begeben.

Mehr zum Thema:  Japans Regierung stellt Impfplan vor

Wer ein Visum bereits erhalten hat, darf weiterhin einreisen, wer sich allerdings in der Zwischenzeit in Großbritannien oder Südafrika aufgehalten hat, wird abgewiesen. Ab Montag werden keine neuen Visa mehr ausgestellt.

Ausnahmen gibt es nur für Geschäftsleute und Studenten aus zehn Ländern, mit den Japan eine Vereinbarung für eine Lockerung der Reisebeschränkungen getroffen hat.

Die japanische Regierung hatte bereits Ausländer, die kürzlich in Großbritannien oder Südafrika waren, die Einreise verweigert.

Mutation des Coronavirus hat Japan bereits erreicht

Japan hatte als Schutzmaßnahme die Einreise von Menschen aus 159 Ländern verboten, am 1. Oktober begann das Land allerdings damit, die Einreisebeschränkungen zu lockern und plante, die Beschränkungen nach und nach zurückzunehmen.

Am Freitag teilte die Regierung mit, dass fünf Personen – vier Männer und eine Frau, alle unter 70 Jahre alt – nach ihrer Ankunft aus Großbritannien als mit der neuen Variante infiziert bestätigt worden seien. Der mutierte Coronavirus wurde am Samstag bei zwei weiteren Personen nachgewiesen.

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