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Japan: Seismische Aktivitäten außerhalb von Fukushima noch vorhanden

Japanische Wetter-Beamte gaben bekannt, dass sich außerhalb von Fukushima noch weitere seismische Aktivitäten messen lassen. Diese wurden ausgelöst durch das Erdbeben mit einer Stärke von 7,4 auf der Richterskala am Dienstag Morgen.

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Dementsprechend gibt es Warnungen für Anwohner, sich auf eine weitere solche

NHK
&copy NHK

Katastrophe innerhalb der nächsten sieben Tage vorzubereiten.

Sprecher sagen, dass 85 Erdbeben beobachtet werden konnten, welche eine 1 oder eine höhere Zahl auf der japanischen Skala erreichen konnten. Diese Skala reicht von 0 bis 7.

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Das Erdbeben von Dienstag verursachte eine 1,4 Meter hohe Tsunami-Welle am Hafen von Sendai in der Präfektur Miyagi im Nordosten Japans. Dies ist wahrscheinlich die höchste solche Welle seit dem riesigen Erdbeben im Jahr 2011.

Fischer in der Stadt Higashimatsushima in der Präfektur untersuchten die dortigen Häfen am Mittwoch auf mögliche Schäden.

Diese gaben an, dass mehr als 40 Prozent der 700 Flöße, welche beim Anbau von Seegras verwendet werden, ineinander verhackt oder auf einander geschleudert worden waren.

Yoshinori Shitara, ein Beamter mit einer Fischerei-Gesellschaft vor Ort, sagte, dass sie gerade erst die Folgen der letzten Katastrophe vor 5 Jahren überwunden hatten. Zusätzlich soll die Seegras-Ernte dieses Jahr gut gewesen sein, weshalb er nun sehr enttäuscht sei.

An einem anderen Hafen versuchten Fischer ein Schiff zu bergen, welches durch den Tsunami kenterte. Außerdem versuchten sie, den dazugehörigen Anker zu retten.

Einer der Fischer gab an, dass ein starker Taifun das Gebiet im Laufe dieses Jahres bereits heimgesucht hatte. Dementsprechend sei er traurig, dass er nun noch einmal einen solchen Schaden sehen muss.

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