Stats

Anzeige
Home News Japan sichtete in den letzten Wochen mehrere Hundert nordkoreanische Boote

Japan sichtete in den letzten Wochen mehrere Hundert nordkoreanische Boote

Nordkoreanische Boote sind aktuell ein großes Problem und sorgen für stärkere Patrouillen

Seit einigen Jahren kämpft Japan vermehrt mit nordkoreanischen Schiffen, die sich in ihren Gewässern aufhalten. Die Zahl der angespülten Fischerboote erreichte dabei zuletzt ein trauriges Rekordhoch. Das hält allerdings viele Fischer nicht davon ab, meist aus Verzweiflung, weiter illegal vor Japan zu arbeiten. Die japanische Küstenwache entdeckte und verwarnte allein in den letzten Wochen mehrere Hundert nordkoreanische Boote.

Wie die japanische Küstenwache am Montag bestätigte, sichteten sie seit Ende Mai 318 nordkoreanische Boote. Alle Fischerboote hielten sich dabei in der exklusiven Wirtschaftszone Japans vor der Halbinsel Noto auf. Die Zahl der illegalen Schiffe stieg wohl vor allem seit Ende letzten Monats zum Beginn der diesjährigen vollen Fischersaison.

Mehr zum Thema:
Zahl der gestrandeten nordkoreanischen Boote in Japan 2018 so hoch wie nie zuvor

Da Japan allerdings bei der illegalen Nutzung keinen Spaß versteht, warnte die Küstenwache alle Schiffe und versuchte, sie aus dem Gebiet zu vertreiben. Unter anderem besprühten sie die Fischerboote mit Wasser, um sie von ihrer Arbeit abzubringen. Offizielle Aufnahmen zeigen tatsächlich, wie Fischer ihre Netze und Ausrüstung aufgeben. Von den 318 Booten musste die Küstenwache jedoch nur bei 50 einen Wasserwerfer einsetzen, die anderen verschwanden allein durch die Warnung.

Nordkorea hungert

Da sich die Sichtungen stark häufen, verstärkt die Küstenwache die Patrouillen und kontrolliert rund um die Uhr das Gebiet. Letztes Jahr versuchten vor allem nordkoreanische Tintenfischfänger vom Frühsommer bis zum Winter illegal Beute am Yamatotai-Gebiet zu machen. Doch schon da zeigte die Küstenwache keine Gnade und griff hart durch. Viele Fischer handeln jedoch aus purer Verzweiflung und versuchen es immer wieder.

Nordkoreas Bevölkerung leidet aktuell unter der schlimmsten Dürre seit 100 Jahren. Die Bevölkerung hungert massiv, da es kaum Lebensmittel für sie gibt. Da es der Mehrheit der Einwohner regulär schon nicht gut geht, befürchten Hilfsorganisationen zahlreiche Tote. Rationen von der Regierung sinken ständig und aufgrund der aktuellen Sanktion sind Hilfsgüter sowie Importe ebenfalls rar. Aus diesem Grund sehen sich vor allem Fischer dazu gezwungen, viel weiter als erlaubt rauszufahren, um zumindest etwas Essbares zu bekommen.

Quelle NHK

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück