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Japan: Stätten der Jomon-Ära für UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen

Ein japanisches Regierungsgremium wählte am Donnerstag die archäologischen Stätten der Jomon-Ära als Kandidaten aus für die Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur). Die Jomon-Kultur ist eine prähistorische Kultur und bevölkerte Japan von circa 14.000 – 300 v. Chr. Die begehrte Auszeichnung ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Die archäologischen Plätze der Jomon befinden sich in Hokkaido, Aomori, Iwate und Akita. Es handelt sich insgesamt um 17 Stätten, darunter die große Sannai-Maruyama-Siedlung in der Präfektur Aomori. Die Jomon-Kultur war eine Kultur von Jägern und Sammlern und hinterließ zahlreiche Siedlungen, Steinkreise und Gräber. Um die Aufnahme in die UNESCO wetteifern diese Stätten dabei unter anderem mit einer im Südwesten Japans gelegenen Inselkette in den Präfekturen Kagoshima und Okinawa und mit einem Naturschutzgebiet im nördlichen Teil Okinawas.

Jedes Jahr darf ein Land nur ein einziges Kultur- oder Naturerbe empfehlen für die Aufnahme in die UNESCO-Liste. Die universellen kulturellen Werte der Jomon-Stätten waren für die Jury der Grund, jene als Kandidaten ins Rennen zu schicken. Die prähistorische Kultur beeinflusste über 10.000 Jahre die kulturelle Geschichte Japans. Im Jahr 2019 sollen die Grabstätten Mozu-Furuichi Kofungun vom Regierungskomitee für eine mögliche Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe überprüft werden. Bereits 2010 gab es diesen Vorschlag. 2021 sollen die Gold- und Silberminen des Sado-Komplexes in der Präfektur Niigata in Betracht gezogen werden.

Quelle:Japan Today

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