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Japan startet Kampagne, um den Tourismus zu subventionieren

Japan kündigte vor einigen Wochen Subventionen für den Tourismus an. Dabei handelt es sich um die Übernahme der Hälfte der Ausgaben, die Touristen für ihre Reise bekommen sollen.

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Die „Go to Travel“-Kampagne soll nun am 22. Juli starten und zunächst Rabatte in Höhe von 35 Prozent der Gesamtkosten gewähren.

Gutscheine und Rabatte sollen Tourismus stärken

Die restlichen 15 Prozent der Kosten werden durch Gutscheine abgedeckt, die nach September ausgestellt werden. Personen, die bereits Reservierungen für Reisen vorgenommen haben, die ab dem 22. Juli geplant sind, werden nach ihrer Rückkehr ebenfalls Rabatte erhalten.

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„Wir werden wachsam sein und die Situation genau beobachten, während wir die ‚3Cs‘ durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden vermeiden“, sagte Tourismusminister Kazuyoshi Akaba und verwies auf enge Räume, überfüllte Orte und engen Kontakt inmitten eines kürzlichen Anstiegs von bestätigten Coronavirus-Fällen.

Der Minister forderte auch Unterkünfte und Reisende auf, gründliche Präventivmaßnahmen gegen das Virus zu ergreifen.

Zuschüsse zusätzlich zu den Rabatten von den Kommunen

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Im Rahmen der Kampagne wird die japanische Regierung bis zu 20.000 Yen pro Person für jede Übernachtung und 10.000 Yen für Tagesausflüge, einschließlich Transportkosten, subventionieren. Die staatlichen Zuschüsse werden zusätzlich zu den Rabatten gewährt, die von den Kommunen gewährt werden.

Die umfassendere „Go To“-Kampagne der Regierung zielt darauf ab, die lokale Wirtschaft zu unterstützen, die aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten ist. Neben dem Tourismus unterstützt sie Restaurants, Veranstaltungen und lokale Einkaufsstraßen.

Kritiker nennen Kampagne Steuerverschwendung

Die geschätzten Kommissionskosten für die Reisekampagne, die an ein Konsortium von Auftragnehmern gezahlt werden sollen, belaufen sich auf insgesamt 189,5 Milliarden Yen, etwa 40 Milliarden Yen weniger als der von der Regierung vorgesehene Höchstbetrag. Die Betreiber der Tourismuskampagne werden sich mit Hotels koordinieren, um Gutscheine auszugeben, Anzeigen zu schalten und Call-Center zu betreiben.

Die Regierung hatte Kritik an den geschätzten Kommissionsgebühren von bis zu 309,5 Milliarden Yen für die gesamte „Go To“-Kampagne einstecken müssen, wobei Kritiker diese als Verschwendung von Steuergeldern bezeichneten.

Kyodo

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