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Japan stoppt zu den Olympischen Spielen Arbeit an Kernreaktor

An Fukushima Daiichi und Daini gibt es Einschränkungen beim Abbau

Zu den Paralympischen und Olympischen Spielen 2020 verschärft Japan die Sicherheitsmaßnahmen im ganzen Land massiv. Um unter anderem mögliche Terroranschläge zu vermeiden, soll kurzzeitig die Arbeit an einem Kernreaktor an der Küste des japanischen Meers eingestellt werden.

Bei dem Werk handelt es sich um das Kashiwazaki-Kariwa-Kernkraftwerk von TEPCO in der Präfektur Niigata. Aktuell sind alle sieben Reaktoren offline, was sich jedoch bald ändern soll. Zwei der Kernreaktoren will das Unternehmen wieder in Betrieb nehmen, weshalb es aktuell an der Umsetzung arbeitet.

Arbeiter kommen anderweitig zum Einsatz

Die Wiederinbetriebnahme könnte sich jedoch möglicherweise verschieben, da der Energieversorger bestätigte, dass sie zu den Olympischen und Paralympischen Spielen die Arbeit aussetzen. Genauer stellen sie die Arbeiten zu den Olympischen Spielen komplett ein und zu den Paralympics erlauben sie kein Schweißen oder andere Dinge in Verbindung mit Feuer.

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Die Einschränkungen sollen sich jedoch nicht nur auf die Anlage in Niigata begrenzen. Ebenfalls plant TEPCO, Schweißarbeiten und andere Arbeiten an den Kernkraftwerken Fukushima Daiichi und Daini einzugrenzen.

Beide Anlagen will das Unternehmen stilllegen, sie sind dabei jedoch weiterhin gefährlich und ein reizvolles Ziel für Terroristen. Als Ausgleich sollen die Arbeiter von den Werken bei den Elektrizitätsanlagen helfen, um das Risiko von Stromausfällen bei den Spielen zu verhindern.

NHK

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