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Japan testet Katastrophenwarnsystem mit Quasi-Zenit-Satelliten

Die japanische Regierung will mehr für den Katastrophenschutz im Land tun. Ein neues großes Projekt soll nun jedoch ebenfalls anderen Ländern im asiatisch-pazifischen Raum helfen. Ein neues Katastrophenfrühwarnsystem mit einem Quasi-Zenit-Satelliten will die Regierung demnächst testen.

Dass es bald zu einem Test kommt, gab die internationale Organisation Asian Disaster Reduction Center (ADRC) in Kobe am Sonntag bekannt. Die ersten Versuche sollen in Indien und Papua-Neuguinea stattfinden. Der Grund für das System ist laut der Organisation, dass Japan die Katastrophenprävention anderer asiatischer Länder unterstützen will. Ebenfalls will das Land die potenziellen Auswirkungen von Naturkatastrophen auf die Produktions- und Lieferketten der japanischen Hersteller analysieren.

Zur Funktion erklärt ADRC, dass das System einen der vier Michibiki Satelliten des globalen Positionsbestimmungssystems nutzt. Die gesammelten Informationen von japanischen Institutionen zu den Wetterbedingungen sollen sie anschließend weiterleiten. Um die Informationen möglichst schnell zu übertragen, entwickelte die Regierung mit ADRC, anderen Einrichtungen und Universitäten einen Empfänger, der an lokale Behörden geht.

In Japan gab es bereits einen ersten Test zur wechselseitigen Datenübertragung, die bei dem System stattfindet. Da das System ebenfalls für Evakuierungen zum Einsatz kommen soll, prüfte Japan beim ersten Versuch die Versendung von Warnungen an Evakuierungsräume und an ein Katastrophenschutzzentrum. Japan hofft so, die Evakuierung und die Verwaltung von Hilfsmaßnahmen auf kleinen Inseln, Bergregionen oder anderen abgelegenen Regionen auszubauen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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