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Bus soll Warentransport zu abgelegenen Inseln vereinfachen

Japan testet weltweit ersten selbstfahrenden Amphibienbus

In der Stadt Naganohara in der japanischen Präfektur Gunma wird ein selbstfahrender Amphibienbus getestet.

Nach Angaben der Stadt wird der Versuch weltweit der Erste seiner Art sein.

Projekt mit viel Potenzial

Der Amphibienbus nahm im vergangenen Monat seinen bemannten Betrieb rund um den Yamba-Damm auf. Es handelt sich um ein lange verzögertes Projekt, das schließlich im März abgeschlossen sein wird.

Das Projektteam, an dem das Saitama Institute of Technology beteiligt ist, plant zwei Jahre lang Forschung und Entwicklung an dem Fahrzeug durchzuführen, mit dem Ziel, es in fünf Jahren in die Praxis umzusetzen, teilte die Universität mit.

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Das Team hat mit einem Beitrag der Nippon-Stiftung ein Budget von rund 250 Millionen Yen für das Projekt für das Jahr 2020 gesichert.

Unter voller Ausnutzung der Technologie der künstlichen Intelligenz müssen die Ingenieure einen neuen Sensor für das Fahrzeug entwickeln, da die Schwingungen an Land und im Wasser unterschiedlich sind, sagte das Institut.

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„Wenn dies realisiert wird, können wir Güter zwischen abgelegenen Inseln ohne Umladen oder Fahrerwechsel transportieren und auch die Betriebskosten niedrig halten“, sagte Daishi Watabe, Professor für Ingenieurwesen an der Universität.

Der fahrerlose Test wird hauptsächlich im Winter durchgeführt, für Touren mit Touristen soll er im Sommer eingesetzt werden.

Rundreise in einem Amphibienbus

Der Bus verkehrt in der Regel rund um den Yamba-Damm und bringt Besucher zum See, zu Besichtigungseinrichtungen und zu einem Campingplatz.

„Ich bin tief bewegt, dass diese weltweit erste technologische Entwicklung am Yamba-Damm beginnen wird“, so der Bürgermeister von Naganohara, Chikao Hagiwara, und fügte hinzu, dass die Stadt den Damm gerne als wertvolle touristische Ressource nutzen würde.

Der Yamba-Staudamm wurde Ende März dieses Jahres fertiggestellt, 68 Jahre nach den ersten Erhebungen. Er war lange Zeit von einigen Einwohnern abgelehnt worden und der Bau wurde kurz unterbrochen, nachdem die Demokratische Partei Japans 2009 zum ersten Mal die Macht übernommen hatte, mit dem Versprechen, große öffentliche Bauvorhaben zu überdenken.

Die Arbeiten am Damm wurden wieder aufgenommen, nachdem Gunma, Tokyo und vier weitere umliegende Präfekturen dies gefordert hatten.

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