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Japan: Über 70.000 Retter nach Regenkatastrophe im Einsatz

Die durch den Starkregen ausgelösten Überschwemmungen und Schlammlawinen kosteten nach bisherigen Angaben 200 Menschen das Leben und ließen Menschen obdachlos zurück. Ortschaften und Felder wurden zerstört. Katastrophenhilfeteams mit Tausenden von Rettungskräften sind nun überall im Einsatz.

Besonders betroffen sind laut Kyodo News die Gebiete Hiroshima, Ehime und Okayama. Hier sind die meisten der rund 200 angegebenen Todesopfer zu betrauern. Zudem werden dutzende Personen noch vermisst, ihr Schicksal ist ungewiss. In den vom Starkregen der vergangenen Tage zerstörten Gebieten Westjapans suchen nun mehr als 70.000 Rettungskräfte nach den bisher vermissten Personen. Es ist nicht zu sagen, wie viele von ihnen überhaupt noch leben könnten. Nach Angaben der Nationalen Polizeibehörde muss durchaus mit einer höhereren Zahl an Todesopfern gerechnet werden.

Von den ungefähr 42.000 am Samstag Evakuierten befinden sich zum momentanen Zeitpunkt noch 7.000 in Notunterkünften. Trotz Probleme bei der Versorgung durch zerstörte Straßen und Bahnlinien gab es breite Unterstützung. Viele freiwillige Helfer und eine große Menge an Hilfsgütern erreichten die betroffenen Gebiete, so ein lokaler Beamter in Kurashiki, Präfektur Okayama. Versorgungsengpässe wurden somit zu großen Teilen vermieden.

Zur Zeit bereiten die starke Hitze, fehlende Kühlmöglichkeiten und der Wassermangel den Geretteten sowie Rettern Sorgen, da die Gefahr von Lebensmittelvergiftungen oder Hitzschlägen droht. Tage nach der Rettung kehrt jedoch für einige der Geretteten ein wenig der Alltag zurück. Sie sorgen sich bereits um den Aufbau ihrer zerstörten Häuser sowie die Gestaltung ihres Lebens nach der Katastrophe: „Zuerst war ich nur dankbar, dass mein Leben gerettet wurde, aber eine Woche ist vergangen und ich begann, mir mehr Sorgen um die Zukunft zu machen“, sagte Akiko Inuma, 62, in einem Evakuierungszentrum in der Stadt Okayama.

Quelle: Japan Today

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