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Reaktion auf schweren Unfall

Japan überprüft Schulwege nach tödlichem Lkw-Unfall

Nach einem schweren Lkw-Unfall in der Präfektur Chiba, bei dem zwei Schüler starben und drei weitere verletzt wurden, will die japanische Regierung die Schulwege im ganzen Land auf gefährliche Stellen überprüfen.

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Japans Premierminister Yoshihide Suga stellte dazu einen Plan bei einem Treffen der für die Verkehrspolitik zuständigen Minister vor.

Schwerer Lkw-Unfall zwingt die Regierung zum Handeln

Bei dem Unfall, der sich am Montag ereignete, fuhr ein Lastwagen in eine Gruppe von Grundschulkindern, die in der Stadt Yachimata in der Präfektur Chiba auf dem Heimweg von der Schule waren. Zwei Kinder kamen dabei ums Leben, eines befindet sich in kritischem Zustand und zwei wurden schwer verletzt.

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„Wir werden gründliche Inspektionen der Schulwege durchführen, damit sich ein solch tragischer Unfall nie wieder ereignet“, so Suga.

Er forderte die Minister auf, die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen für Kinder zu überprüfen, sowie diese zu erweitern und zu verbessern.

Fahrer war betrunken

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Bei dem 60-jährigen Fahrer des Lastwagens wurde ein Alkoholgehalt, der deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert lag, festgestellt.

„Trunkenheit am Steuer ist eine extrem bösartige und gefährliche Handlung, die direkt zu schweren Unfällen führt“, so Suga.

Die Polizei verhaftete den Fahrer an Ort und Stelle wegen des Verdachts auf fahrlässiges Fahren mit Todesfolge. Am Mittwoch übergab die Polizei ihn an die Staatsanwaltschaft, die nun Anklage erheben wird.

Suga sagte, er werde Unternehmen, die Fahrzeuge einsetzen, auffordern, gründliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Fahren unter Alkoholeinfluss zu verhindern.

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Der Premierminister betonte auch, dass er alles tun werde, um die Ursachen für den jüngsten Unfall zu finden.

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