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Japan und USA wollen Suche nach abgestürztem Kampfjet verstärken

Seit einiger Zeit ist ein Kampfjet der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte verschwunden. Mittlerweile bestätigte sich, dass er zusammen mit dem Piloten abstürzte, trotzdem verliefen alle Suchaktionen bis jetzt ohne Erfolg. Aus dem Grund will Japan zusammen mit den USA nun die Suche verstärken.

Der japanische Verteidigungsminister Takeshi Iwaya und der US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan einigten sich darauf am Freitag. Sie trafen sich zuvor im Pentagon, um den Vorfall genauer zu besprechen. Zusammen wollen sie noch stärker in dem vermuteten Absturzgebiet des F-35A-Jets suchen. Gleichzeitig planen sie gemeinsam die Ursachen des Unfalls zu untersuchen.

Japan will weiterhin die Jets kaufen

Iwaya und Shanahan sind beide wegen des Absturzes besorgt. Sie befürchten, dass China und Russland selbst nach dem Jet suchen, um die moderne Technik zu nutzen. Das könnte damit ein großes Problem für die militäre Sicherheit von USA und Japan werden. Iwaya gab gegenüber Reportern an, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass China den Jet findet. Trotzdem will er die Suche unter strenger Überwachung weiterführen.

Ebenfalls weiter vermisst bleibt der Pilot des Kampfjets, der sich vermutlich beim Absturz am 9. April nicht retten konnte. Wieso das Flugzeug über dem Meer abstürzte, ist nach wie vor nicht klar. Das Verschwinden fiel erst auf, als der Flieger urplötzlich vom Radar verschwand, als es während einer Übung über das Meer flog. Trotz des Vorfalls will Japan weiterhin die amerikanischen Jets von Typ F-35A kaufen. Iwaya bestätigte, dass es aktuell keine Pläne gibt, die Bestellungen zu canceln oder zu ändern.

Maßnahmen gegen gefährliche amerikanische Soldaten

Doch nicht nur der Absturz war Thema beim Treffen im Pentagon. Iwaya fordert die USA auf, auf den Mord einer Japanerin und eines amerikanischen Militärangehörigen zu reagieren. Sie sollen derartige Fälle in der Zukunft mit Maßnahmen vermeiden. Am 13. April fanden Beamte in Chatan in Okinawa eine tote Frau und einen toten Soldaten in der Wohnung.

Nach bisherigen Untersuchungen tötete der Soldat vermutlich die Japanerin und begang anschließend Selbstmord. Es ist dabei nicht das erste Mal, dass Mitglieder des amerikanischen Militärs in Mordfälle oder andere Straftaten verwickelt sind. Aus dem Grund fordern die Anwohner seit Jahren, dass das Militär aus Okinawa verschwindet.

Shanahan entschuldigte sich bereits für den Vorfall. Er bedauert den Fall sehr. Weiter äußerte er sich nicht zu dem vermuteten Mord. Stattdessen bekräftigt er, dass der Umzug der Futenma Baisa von Ginowan nach Henoko in Nago die einzige Lösung ist, um die Sicherheit zu verbessern. Anwohner, Politiker und Umweltschützer sehen das anders und wollen den Umzug verhindern.

Quelle: Mainichi Shimbun

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