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Japan untersagt Drohnenflüge über Veranstaltungsort der Olympischen Spiele

Die japanische Regierung hat angekündigt, dass sie Drohnenflüge in der Nähe und über den Veranstaltungsorten der Olympischen Spiele und der Paralympics 2020 in Tokyo verbietet.

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Durch das Verbot der Drohnenflüge will die japanische Regierung Unfälle aber auch Terrorakte verhindern. Zusätzlich hat die Regierung auch mitgeteilt, dass sie Drohnen, die während der Olympischen Spiele und der Paralympics 2020 trotzdem über und in der Nähe der Veranstaltungsorte fliegen, beschlagnahmen werden.

Bereits während einer Parlamentssitzung im kommenden Jahr will die Regierung außerdem weitere notwendige Gesetzte vorlegen. Unter anderem sollen durch dieses Gesetz auch Drohnenflüge über und in der Nähe von Einrichtungen der Selbstverteidigungskräfte und der US-Truppen in Japan verboten werden können.

Immerhin gab es bereits Fälle von Drohnen, die in der Nähe von Flugzeugen um die Basen herumflogen. 2015 wurde sogar eine Drohne auf dem Dach der offiziellen Residenz des Premierministers gefunden. Im Anschluss wurden nicht autorisierte Drohnenflüge über und in der Nähe von wichtigen Einrichtungen wie beispielsweise Kernkraftwerken, verboten.

Auch 2016 stürzte eine nicht autorisierte Drohne in der Präfektur Hyogo ab und landete im Dach der Burg Himeji. Für die denkmalgeschützte Burg war dies bereits der zweite Vorfall. Im September 2015 ereignete sich ebenfalls ein Drohnenabsturz.

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Quelle: NHK

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