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Verteilung des Verteidigungshaushalts

Japan untersucht den Krieg in der Ukraine, um sich auf eine Invasion vorzubereiten

Japans Verteidigungsministerium untersucht den Krieg in der Ukraine, um sich darauf vorzubereiten, falls das Land eine Invasion erleben sollte. Dabei geht es insbesondere darum, welche Ausrüstung benötigt, und wie das Verteidigungsbudget verteilt wird.

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Auf der Webseite des Ministeriums heißt es dazu: „Wir arbeiten daran, Informationen über Trends zu sammeln und zu analysieren, wobei wir uns auf die Auswirkungen des Kriegs auf die indopazifische Region konzentrieren und hoffen, sie so weit wie möglich zu teilen.“

Russland begeht mehrere militärische Fehler in der Ukraine

Nach Angaben von Yoshihide Yoshida, dem Stabschef der Selbstverteidigungskräfte, sammelt und analysiert das Ministerium solche Daten vor allem, um sie als „Lektion für Japans Verteidigung“ gegen einen Angriff zu nutzen.

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Die Untersuchung zeigt, dass sich Panzer- und Flugabwehrraketen sowie Drohnen bei der Verteidigung der Ukraine gegen Russland als effektiv erwiesen haben.

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine wird als Konflikt zwischen modernen Streitkräften und einem hybriden Krieg mit Cyberangriffen und der Verbreitung von Desinformationen bezeichnet. Laut des Verteidigungsministeriums wurde die aktuelle Kriegssituation besonders von altmodischer Ausrüstung beeinflusst.

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Zur Frage, ob sich der Krieg in Europa ausbreiten und Japan direkt betreffen könnte, ist das Ministerium der Meinung, dass Russland geschwächt ist und es sich nicht leisten kann, in Hokkaido einzumarschieren.

Zudem heißt es, dass Russland einige militärische Fehler begangen hat, darunter auch, die ukrainischen Truppen zu unterschätzen. Außerdem heißt es, dass die militärischen Entscheidungsträger Russlands an Koordination fehlt.

Japan will mehr für die Verteidigung ausgeben

Als Reaktion auf die Invasion der Ukraine hatte Japans Premierminister Fumio Kishida angekündigt, die Verteidigungsausgaben seines Landes deutlich erhöhen zu wollen. Auch im japanischen Parlament wird eine Erhöhung des Verteidigungshaushalts bereits diskutiert.

Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Menschen in Japan für den Ausbau der Verteidigung sind.

Durch Nordkoreas erneuten Abschuss von Raketen am Sonntag kündigte Kishida an, dass diese Diskussionen nun beschleunigt werden sollen.

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