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Japan will ebenfalls gegen den Handel von illegal gefangenem Fleisch vorgehen

Japan verabschiedet bearbeitetes nachhaltiges Walfanggesetz

Seit diesem Jahr betreibt Japan wieder aktiv den kommerziellen Walfang. Obwohl das für internationale Proteste sorgte, hält das Land weiter an der Industrie fest und denkt nicht daran, die Jagd in den kommenden Jahren wieder einzustellen. Das untermauerte das Land am Donnerstag nun mit der Verabschiedung des nachhaltigen Walfanggesetzes.

Es handelt sich bei dem Gesetz um eine überarbeitete Fassung des bereits bestehenden. Nach den Änderungen verpflichtet sich die Regierung dazu, die Walfangindustrie zu unterstützen, indem sie zur Sicherung der Besatzung und Schiffe beitragen. Schon im November gab die Regierung an, dass sie den Walfang weiter staatlich fördern wollen. Ein weiterer Punkt ist, dass sie wieder damit anfangen wollen, Walfleisch an Schulen zu bewerben.

Gegen illegalen Walfang

Das Fleisch war lange Zeit ein markanter Bestandteil beim japanischen Schulessen. Mittlerweile ist es jedoch gar nicht mehr auf dem Speiseplan zu finden. Das soll geändert werden, um die Kultur des Walfangs an zukünftige Generationen weiterzugeben und den Verkauf zu fördern.

Im Moment ist die Nachfrage nach Walfleisch in der Bevölkerung nämlich verschwindend gering und viele haben kein Interesse an dem Produkt. Aus diesem Grund ist Unterstützung vonseiten der Regierung nötig, da bis jetzt der Fang weiterhin unrentabel ist.

Mehr zum Thema:  Geschäft mit Walbeobachtungen ist in Japan viel größer als der Walfang

Zur Fangquote wurde im Gesetz ebenfalls ein Punkt vermerkt. Nach diesem Punkt ist es Japan nur erlaubt, eine bestimmte Quote zu fangen, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse festgelegt ist. Neu ist hingegen der Abschnitt, dass die Regierung sich verpflichtet, Maßnahmen gegen den Handel mit illegal gefangenen Walen zu ergreifen und diesen zu verhindern. Entwürfe dazu gibt es wohl noch nicht, vermutlich wird es jedoch erste Vorschläge erst im nächsten Jahr geben.

NHK

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