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Japan verabschiedet Gesetz, das Mikrochips bei Haustieren vorschreibt

Überarbeitetes Tierschutzgesetz mit härteren Strafen bei Missbrauch

Die japanische Regierung verabschiedete gestern ein Gesetz, das Hunde- und Katzenzüchter vorschreibt, den Tieren einen Mikrochip einzupflanzen.

Wer ein Tier kauft, muss jede Veränderung der Informationen über das Tier melden. Das Ziel der Regierung ist es, den Missbrauch von Tieren zu bekämpfen und die Anzahl an streunenden Haustieren zu senken.

Die neuen Regeln werden drei Jahre nach der Verabschiedung des überarbeiteten Tierschutzgesetzes in Kraft treten. Die neuen Tierschutzgesetze verschärfen die Strafen für Tierquälerei deutlich.

Neues Gesetz mit härteren Strafen

Wer ein Haustier verletzt oder tötet, kann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe zwischen 2 Millionen Yen und 5 Millionen Yen bekommen.

Außerdem verbietet das Gesetz den Verkauf von Hunde- und Katzenwelpen, wenn sie nicht mindestens 56 Tage alt sind. Damit reagiert die japanische Regierung auf Expertenmeinungen, die besagen, dass Tiere, die zu früh von ihrer Mutter getrennt werden, häufiger beißen.

Mehr zum Thema:  Härtere Strafen für den Missbrauch von Tieren in Japan vorgeschlagen

Das Tierschutzgesetz wird alle fünf Jahre überprüft. Das Mindestalter von 56 Tage als Verkaufsverpflichtung wird in zwei Jahren nach Bekanntgabe der überarbeiteten Gesetzgebung in Kraft treten. Andere Änderungen werden bereits innerhalb eines Jahres in Kraft treten.

Auf Antrag des öffentlichen Interesses schlossen sich Vereinigungen wie der Nihonken Hozonkai und der Akitainu Hozonkai zusammen, die die Berücksichtigung traditioneller Zuchtmethoden für die sechs einheimischen Hunderassen forderten, die als Naturschätze Japans ausgewiesen wurden – Akita, Kai, Kishu, Shikoku, Hokkaido und Shiba. Der Gesetzgeber hat zugestimmt, diese Rassen von den Verkaufsbeschränkungen auszunehmen.

Im Vorfeld gab es einige Kritik, da Sachbeschädigung in Japan höher bestraft wird, als der Missbrauch von Tieren.

Die überarbeiteten Gesetze wurde vor dem Hintergrund des gestiegenen internationalen Interesses an dem Tierwohl in Japan vor den Olympischen Spielen 2020 auf den Weg gebracht.

Quelle: MA

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