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Medien kritisieren Verbot

Japan verbietet Drohnenflüge über 15 US-Militärstandorte

Japan will im nächsten Monat Drohnenflüge über 15 US-Militärstandorten im Land ohne vorherige Genehmigung der Behörden verbieten, um eine terroristische Handlung zu verhindern.

Zu den 15 Standorten gehören die Yokota Air Base vor Tokyo und das US-Marine-Camp Schwab auf der südlichen Insel Okinawa.

Drohnenflüge ab 6. September verboten

Die Beschränkungen, die auf einem im letzten Jahr erlassenen Gesetz beruhen, werden am 6. September nach einer Frist umgesetzt.

Den Piloten wird der Drohnenflug im Umkreis von 300 Metern um die Grenze der ausgewiesenen Standorte untersagt, einschließlich des Küstenbezirks Henoko in Nago (Okinawa) in der Nähe von Camp Schwab, wo trotz lokalen Widerstandes Arbeiten zur Verlagerung der U.S. Marine Corps Air Station Futenma in der Präfektur im Gange sind.

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Der Polizei und den Selbstverteidigungskräften ist es gestattet, Drohnen zu beschlagnahmen oder zu zerstören, wenn sie ohne Erlaubnis in die Nähe der ausgewiesenen Zonen geflogen werden. Verstöße werden mit bis zu einem Jahr Gefängnis oder einer maximalen Geldstrafe von 500.000 Yen geahndet.

Kritik von den Medien

Das Verteidigungsministerium teilte außerdem mit, dass seit Freitag unautorisierte Drohnenflüge über 14 SDF-Einrichtungen, darunter die in Asahikawa und Obihiro in Hokkaido sowie der Luftwaffenstützpunkt Nyutabaru in der Präfektur Miyazaki, ab dem 17. August verboten sein werden. Das Verbot hat allerdings bei den Medien Bedenken hinsichtlich der Erschwerung beim Sammeln von Informationen ausgelöst.

Die Japan Newspaper Publishers & Editors Association, eine unabhängige Organisation, sagte in einer Erklärung, dass das Gesetz zur Beschränkung von Drohnenflügen die Aktivitäten der Nachrichtensammler stark einschränken und das Recht des Volkes auf Information verletzen würde.

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