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Japan verlangt von den USA mehr Beweise für einen Angriff Irans auf einen Öltanker

Konkrete Beweise für die Beteiligung des Irans gefordert

Die japanische Regierung fordert von den USA konkrete Beweise dafür, dass der Iran zwei Tanker in der Nähe der Straße von Hormus angegriffen haben soll.

Bisher veröffentlichte die USA zwar ein Video, das angeblich ein iranisches Patrouillenboot zeigt, wie es eine nicht explodierte Mine entfernt. Trotzdem behauptet die USA, dass der Iran für diesen Angriff die Schuld trägt.

Die japanische Regierung ist allerdings nicht überzeugt. „Die Erklärung der USA hat uns nicht geholfen, über Spekulationen hinauszugehen“, so ein Regierungssprecher.

Behauptung der USA beruht auf Fachwissen

Der US-amerikanische Außenminister sagte während einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass die Bewertung der Vereinigten Staaten auf ihrer „Intelligenz“, den verwendeten Waffen und das erforderliche Fachwissen beruhe.

Laut eines japanischen Regierungssprechers sind dies aber keine eindeutigen Beweise für Japan. „Auch wenn es die Vereinigten Staaten sind, die die Behauptung aufstellen, können wir nicht einfach sagen, dass wir es glauben.“

Wenn das Wissen, das für die Durchführung des Angriffs ausgereift ist, ein Grund für die Schlussfolgerung sein könnte, dass der Angreifer der Iran ist, „würde dies auch für die USA und Israel gelten“, sagte ein Sprecher des japanischen Außenministeriums.

Tanker fuhr unter japanischer Flagge

Bei dem Tanker handelt es sich um einen 19.349-Tonner mit dem Namen Kokuka Courageous von einer Reederei in Hamburg. Sie war für das japanische Unternehmen Kokuka Sangyo Co. im Einsatz. Als Fracht hatte er laut Mitsubishi Gas Chemical Co. Methanol geladen. Der zweite Tanker ist die Front Altair, die ein taiwanisches Unternehmen namens CPC Corp. charterte. Sie war jedoch mit Petrochemikalien unterwegs.

Warnung an Japan?

Sollte der Iran für die Angriffe verantwortlich sein, dann gehen Experten davon aus, dass dies eine deutliche Warnung an Japan ist.

Kurz vor dem Angriff reiste Premierminister Shinzo Abe nach Teheran, wo er kritisch begrüßt wurde. Eine Zeitung schrieb die Frage, wie er einem Kriegsverbrecher vertrauen kann und bezog sich damit auf die USA.

Die Botschaft der Zeitung deutet darauf hin, dass es ein Misstrauen gegenüber Abe unter den iranischen Hardlinern gibt.

Da es seit geraumer Zeit Spannungen zwischen den USA und Iran gibt, ist es nicht auszuschließen, dass an diesem Angriff eine dritte Partei beteiligt ist.

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