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Japan veröffentlicht Unfall-Video mit nordkoreanischen Fischerboot

Nordkoreaner rammen auf den Aufnahmen das japanische Schiff

Vor einigen Tagen kam es zwischen einem nordkoreanischen Fischerboot und einem japanischen Patrouillenboot zu einer Kollision. Da das Boot der Fischer sank, forderte Nordkorea eine Entschädigung, die Japan jedoch ablehnte. Nun veröffentlichte die japanische Regierung das Video, welches den ganzen Vorfall festhielt.

Am Freitag präsentierte die Regierung das Video der Öffentlichkeit. Es beweist dabei, dass sich das Patrouillenboot sich korrekt verhalten hat und das Fischerboot nicht absichtlich rammte, wie Nordkorea behauptet. In der 13 Minuten langen Aufnahme ist nicht nur zu sehen, wie es zu der Kollision kam, es sind auch die Anweisungen der Besatzung zu hören. Die originale Aufnahme selbst ist vier Stunden lang.

Besatzung wird schnell gerettet

Das japanische Schiff von der Fischereibehörde mit dem Namen Okuni fuhr neben dem Boot und warnte die Besatzung mit einer Wasserkanone, dass sie das Gebiet verlassen sollen. Es ist dabei die richtige Reaktion, wenn Schiffe sich unerlaubt in japanischen Gebiet aufhalten und auf verbale Warnung nicht reagieren.

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Allerdings reagierten die Nordkoreaner nicht und wendeten das Fischerboot. Nachdem es neben ihnen gefahren war, drifteten es plötzlich auf die Japaner zu. Die Patrouille konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen, weswegen die Fischer sie rammten. Aufgrund des altmodischen und maroden Schiffs kam es zu einem starken Schaden im Rumpf.

Illegale Fischerei nimmt zu

Innerhalb von wenigen Minuten sank das Boot und die Besatzung rettete sich ins Wasser. In dem Video ist anschließend zu sehen, wie die Patrouille ihne Rettungsinseln auswirft und den Männern mit einem Rettungsboot half. Das japanische Schiff rettet die ganze nordkoreanische Besatzung und bringt sie anschließend zu einem anderen nordkoreanischen Boot. Japan beweist ebenfalls, dass sie der Besatzung nichts taten und ihnen schnell halfen. Ebenfalls ist auf der Aufnahme die eintreffende Küstenwache zu sehen. Die Besatzung wurde jedoch nicht befragt.

Normalerweise veröffentlicht die Regierung nur selten Aufnahmen von Auseinandersetzungen mit nordkoreanischen Schiffen. Diesmal wollten sie jedoch beweisen, dass sie angemessen handelten und konnten damit die nordkoreanische Behauptungen widerlegen. Die Regierung geht davon aus, dass die Fischer illegal in den Gewässern Tintenfisch fingen. Auf dem Video sind unter anderem Fischernetze, Ausrüstung und getrockneter Tintenfisch zu sehen. Die Gegend vor Noto Halbinsel ist für seine Tintenfische bekannt. Allerdings steigt mittlerweile die Zahl der illegalen Fischer aus Nordkorea und China, die sich in den Gewässern aufhalten. Aus dem Grund verstärkt Japan bereits seine Patrouillen.

Kyodo

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