Anzeige
HomeNachrichten aus JapanJapan verschärft aus Sorge vor Spionage Visum-Kriterien für Studierende

Sorge vor Spionage

Japan verschärft aus Sorge vor Spionage Visum-Kriterien für Studierende

Viele internationale Studierende treibt es nach Japan. Für sie könnte es jedoch in der Zukunft schwerer werden, ein Visum zu bekommen. Die Regierung verschärft die Kriterien, um die Weitergabe von wichtigen Informationen zu stoppen.

Anzeige

Während einer Presskonferenz kündigte Kabinettssekretär Katsunobu Kato am Dienstag an, dass sie die Einwanderungskontrollstandards für ausländische Studenten verschärfen. Seit April existiert bereits eine strengere Regelung, die nun in Bezug auf Verbindung zwischen ausländischen Studenten und Militär-nahen Unternehmen verstärkt wird.

Visumsanträge werden nun genauer untersucht

Nach den neuen Vorschriften müssen Studierende ihre komplette akademische Geschichte, Arbeitserfahrung, Finanzquellen und alle Verbindungen zu Militär-bezogenen Unternehmen offenlegen. Bisher meldeten japanische Universitäten der Immigration Services Agency nur den letzten akademischen Abschluss oder den Beruf und Informationen zu den Finanzen.

LESEN SIE AUCH:  Japanisches Verteidigungsministerium stellt mögliches Datenleck fest

Die Immigration Services Agency wird nun in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Sicherheitssekretariat, dem Außenministerium und dem Verteidigungsministerium die Forschungen von ausländischen Studierenden genau untersuchen. Sollte es den Verdacht einer gefälschten Bewerbung oder möglichen Spionagehandlungen geben, wird das Visum direkt abgelehnt.

Nicht alle Studierende fallen unter die neue Regelung

Die Maßnahmen sollen japanische Universitäten dazu drängen, ihre Fähigkeiten im Technologiemanagement zu stärken. Ebenfalls will man verhindern, dass Studierende Technologien mit militärischem Zweck oder anderes wichtiges Wissen an Unternehmen weitergeben. Allgemein versucht Japan härter durchzugreifen, um unter anderen Spionage durch China zu verhindern.

Anzeige

Aus dem Grund gelten die neuen Kriterien vorerst auch für Studierende, die sich mit Technologien beschäftigen, die für militärische Zwecke verwendet werden können. Dazu gehören künstliche Intelligenz und Drohnen-Technik. Ebenfalls gibt es die strengen Standards für Personen, die mit Technologien in Kontakt kommen, die für die nationale Sicherheit entscheidend sind. Darunter fällt auch die Kernforschung.

Anzeige
Anzeige