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Strafen werden teilweise 50-facht

Japan verschärft die Strafen für Fleischschmuggel

Japan hat strenge Einfuhrregelungen, an die sich Reisende halten müssen. Während es selbstverständlich ist, dass Drogen nicht ins Land dürfen, vergessen viele oft auch, dass es Einschränkungen bei Lebensmitteln gibt. Diese Vergesslichkeit wird nun bei Fleischprodukten jedoch deutlich teurer.

Wie am Samstag angekündigt wurde, wird es noch diese Woche härtere Strafen für das Schmuggeln von Fleisch geben. Bereits ab Mittwoch gibt es höhere Geldstrafen für Schweinefleisch und andere Fleischprodukte, die zur Verhinderung der Schweinepest verboten sind.

Strafen werden massiv erhöht

Es wird dabei nun richtig teuer. Für Einzelpersonen wurde die Strafe verdreifacht und liegt nun bei etwa 24.944 Euro. Unternehmen werden mit etwa 418.708 Euro zur Kasse gebeten, was das 50-fache der aktuellen Geldstrafe ist. Zusätzlich kann Personen, die versuchen Fleisch zu schmuggeln, die Einreise nach Japan verweht werden.

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Mit den Geldstrafen kommen auch weitere Sicherheitsmaßnahmen für Flughäfen und andere Einreiseeinrichtungen. Plakate sollen über die neuen Strafen und die Regelungen aufklären. Dazu wird bis nächsten März die Zahl der Spürhunde auf 140 angehoben, was 2,6 mal so viel ist, wie aktuell.

Angst vor erneuter Epidemie

Als Grund für die sehr plötzlichen Erhöhungen gibt das Landwirtschaftsministerium an, dass sie aus Vorsicht handeln. Es gibt nach wie vor keinen Impfstoff und laut dem Ministerium könnte ein Ausbruch der Krankheit katastrophale Auswirkungen auf die japanische Viehwirtschaft haben.

Die Sorge ist für Japan nicht ganz unberechtigt. In Indien brach die Krankheit im Januar aus und Japan hatte letztes Jahr große Mühe den Ausbruch der afrikanischen Schweinepest im eigenen Land Herr zu werden. Das führt dazu, dass in einigen Region mehr als die Hälfte der Schweine getötet werden mussten und zahlreiche Bauern vor dem Ruin standen.

NHK

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