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Auch sie dürfen nun nicht einfach aus Risikogebieten einreisen

Japan verschärft Einreiseregelungen auch für Sportler

Die Coronavirus-Situation in Japan spitzt sich immer mehr zu, die Zahlen gehen in die Höhe und immer mehr Maßnahmen werden beschlossen. Diese betreffen nun auch Sportler und Teammitglieder, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten wollen.

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Wie am Dienstag bekannt wurde, hat die japanische Regierung beschlossen, spezielle Einreisebedingungen für Athleten und Teammitarbeiter aus Ländern und Regionen auszusetzen, in denen neue, potenziell infektiösere Varianten des Coronavirus gefunden wurden.

Verhinderung der Ausbreitung der Coronavirus-Mutation

Die Regelung, die bis Ende Januar gilt, könnte daher auch Athleten und Mitarbeiter betreffen, die an Wettkämpfen und Trainingslagern in Vorbereitung auf die verschobenen Olympischen Spiele und Paralympics in Tokyo im nächsten Sommer teilnehmen wollen.

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Das Japanische Olympische Komitee und andere Einrichtungen, die von den Änderungen betroffen sein könnten, hat die Regierung schon informiert, so die Quellen.

Die härteren Bedingungen für Sportler stehen im Einklang mit dem seit Montag geltenden Einreisestopp für ausländische Staatsangehörige aus den meisten Ländern der Welt, die nicht in Japan wohnen. Die Maßnahmen wurden ergriffen, nachdem auch in Japan Infektionen mit der Mutation des Coronavirus festgestellt wurden.

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Japanische Athleten, die eine Sondergenehmigung für die Teilnahme an Training und Wettkämpfen haben, müssen nun unmittelbar nach der Wiedereinreise eine 14-tägige Quarantäne über sich ergehen lassen, wenn sie aus bestimmten Ländern und Regionen wie Belgien, Großbritannien, Frankreich, Italien und Südafrika einreisen.

Keine Sonderrechte für Sportler mehr

Für ausländische Athleten und Mitarbeiter mit Wohnsitz in Japan gelten die gleichen Bedingungen, aber es ist unwahrscheinlich, dass Sportler ohne einen Wohnsitz in Japan vor Ende Januar überhaupt ins Land einreisen dürfen.

Es wird erwartet, dass die neuen Beschränkungen die Einreise des neuen Trainers der japanischen Hockeynationalmannschaft der Frauen, dem ehemaligen spanischen Nationalspieler Xavi Arnau, verzögern werden, der nach seiner Ankunft in Belgien im nächsten Monat die Tests der Spielerauswahl leiten sollte.

Die Liste der gesperrten Länder und Regionen kann sich je nach den Bedingungen im Zusammenhang mit den neuen Coronavirus-Varianten ändern.

Die Regierung hatte im November beschlossen, die Einreisebeschränkungen, die zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus verhängt wurden, für Athleten zu lockern, die im Vorfeld der Spiele ins Land reisen.

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