Stats

Anzeige
Home News Japan verschärft Kontrollen von südkoreanischen Meeresfrüchten

Keine Antwort auf das südkoreanische Importverbot von Meeresfrüchte aus acht japanischen Präfekturen

Japan verschärft Kontrollen von südkoreanischen Meeresfrüchten

Am Donnerstag teilte das japanische Gesundheitsministerium mit, dass die Kontrollen von südkoreanischen Meeresfrüchten ab Juni verschärft werden. Der Grund für die Maßnahme sind in Japan gemeldete Lebensmittelvergiftungen.

Dass diese Maßnahme eine Reaktion von dem von Südkorea ausgesprochenen Importverbot von Meeresfrüchten aus acht Präfekturen ist, bestritt die japanische Regierung.

LESEN SIE AUCH:  Südkorea behält Einfuhrverbot von Fisch aus Fukushima bei

„Dieser Schritt wird unter dem Gesichtspunkt des Schutzes der Gesundheit der Menschen eingeleitet und ist keine Gegenmaßnahme, gegen das Importverbot aus Südkorea“, sagte Kabinettschef Yoshihide Suga auf einer Pressekonferenz.

Im vergangenen Jahr wurden 82 Fälle von Lebensmittelvergiftung gemeldet, bei denen im Vorfeld Flundern gegessen wurden, die aus Südkorea importiert wurden. Das Ministerium erwartet einen Anstieg der Fischimporte von Juni bis nächsten März und kündigte an, 40 Prozent der registrierten Importe kontrollieren zu wollen. Aktuell werden 20 Prozent kontrolliert.

Das Ministerium kündigte an, die Überwachung von drei Arten von Schalentieren und einer Seeigelart aus allen Ländern im nächsten Monat zu verstärken. Nach Überprüfung der Ergebnisse wird entschieden, ob die Maßnahme über den Juni hinaus fortgesetzt werden soll.

Sollten bei den Kontrollen vermehrt negative Ergebnisse herauskommen, wird das Ministerium eine komplette Überprüfung der Fischimporte in Betracht ziehen.

Das südkoreanische Außenministerium teilte in einer Erklärung am Donnerstag mit, dass man die Angelegenheit genau überwachen wird und bereit ist erforderliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Quelle: Kyodo, AS, THT

Anzeige
Anzeige

Weitere Themen