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Maßnahmen gegen Omikron

Japan verschärft Quarantänebestimmungen für Deutschland

Japan hat die Quarantänebestimmungen für Staatsbürger, die aus 14 Staaten, darunter Deutschland, einreisen, verschärft.

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Reisende aus Großbritannien, Israel, Italien und den Niederlanden müssen sechs Tage in von der Regierung bestimmten Einrichtungen verbringen. Für Reisende aus Australien, Österreich, Belgien, der kanadischen Provinz Ontario, der Tschechischen Republik, Dänemark, Frankreich, Deutschland und Hongkong sind drei Tage Quarantäne vorgeschrieben.

Quarantänebestimmungen werden bis Ende Dezember verschärft

Zudem wird die Obergrenze der Personen, die pro Tag einreisen dürfen, wieder auf 3.000 gesenkt. Die Obergrenze wurde erst Mitte November erhöht.

Japan hatte die Quarantänebestimmungen erst am 8. November gelockert, sodass Studenten und Geschäftsleute, die keine Staatsbürger sind, wieder einreisen dürfen.

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Wegen der neuen Corona-Variante Omikron wurden bereits am Wochenende die Einreisebeschränkungen für einige afrikanische Länder verschärft. Am Montag wurde angekündigt, dass die Einreise für alle Ausländer bis Ende Dezember ausgesetzt wird.

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Laut Japans Premierminister Fumio Kishida müssen erst alle Informationen über die neue Corona-Variante zusammengetragen werden und solange Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, bis das Risiko klar ist.

Mittlerweile ist die neue Corona-Variante auch in Japan angekommen. Laut Kishida wurde eine Person bei der Einreise positiv auf Omikron getestet.

Hoffen auf milde Auswirkungen

Bisher ist unklar, ob die vorhandenen Impfstoffe gegen die Variante wirken, Japan will trotzdem an dem Plan festhalten, mit den Boosterimpfungen im Dezember zu beginnen.

Das Auftreten der neuen Variante kommt für Japan zu einer Zeit, in dem das Land versucht, seine Wirtschaft wieder in Gang zu bekommen, da die Zahl der Infektionen stark zurückgegangen sind.

Omikron könnte zudem dazu führen, dass die Wiederaufnahme der Reisesubvention, mit der die Tourismusbranche gestützt werden soll, verzögert werden muss.

Die WHO hat die neue Variante als besorgniserregend eingestuft und davor gewarnt, dass er eine große Anzahl von Mutationen aufweist, die darauf hindeuten, dass er hochgradig übertragbar ist.

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