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Stärkung der weltweiten Gesundheitsversorgung

Japan verspricht Entwicklungsländer mit 5 Milliarden Dollar im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen

Während eines Treffens mehrerer Länder versprach der japanische Premierminister, Entwicklungsländer mit 5 Milliarden Dollar (ca. 4,8 Milliarden Euro) im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen.

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In einer Videobotschaft sagte Fumio Kishida, Japan werde sich weiterhin für Impfungen einsetzen, um der Pandemie weltweit ein Ende zu setzen. Gleichzeitig versprach er, dass Japan seinen Teil dazu beitragen werde, das globale Gesundheitssystem zu stärken, um auf künftige Pandemien vorbereitet zu sein.

Produktion für Impfstoffe und Medikamente in Entwicklungsländer fördern

Die 5 Milliarden Dollar umfassen finanzielle Beiträge zu dem COVAX-Impfstoffaustauschprogramm der Vereinten Nationen. Japan wird über die Japan International Cooperation Agency bis zu 200 Millionen Dollar bereitstellen, um die regionalen Produktionskapazitäten für Impfstoffe und Medikamente in Afrika zu fördern, so Kishida.

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„Japan ist entschlossen, die internationalen Bemühungen um eine flächendeckende Gesundheitsversorgung in den kommenden Monaten durch von Japan ausgerichtete Veranstaltungen weiter anzuführen“, so der japanische Premierminister.

Die Staats- und Regierungschefs der sogenannten „Quad“-Gruppe, die sich aus Australien, Indien, Japan und den Vereinigten Staaten zusammensetzt, werden voraussichtlich noch in diesem Monat zu einem Treffen zusammenkommen. Das asiatische Land wird im nächsten Jahr den Vorsitz der G-7-Staaten von Deutschland übernehmen.

USA sagen mehr finanzielle Hilfe zu

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Bei dem Treffen, bei dem auch Deutschland und die USA teilnahmen, wurden finanzielle Zusagen in Höhe von mehr 3 Milliarden Dollar (ca. 2,8 Milliarden Euro) gemacht.

Während des Gipfels versprachen die USA, ihren ursprünglichen Beitrag zur Einrichtung eines neuen Fonds für Pandemievorsorge und globale Gesundheitssicherheit bei der Weltbank um weitere 200 Millionen Dollar (ca. 192 Millionen Euro) aufzustocken. Damit steigt die zugesagte Summe auf 450 Millionen Dollar (ca. 433 Millionen Euro).

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