Anzeige
HomeNachrichten aus JapanJapan verstärkt die Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

Aufenthaltserlaubnis wird verlängert

Japan verstärkt die Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

Japan hat strenge Einwanderungsgesetze, doch für Flüchtlinge aus der Ukraine werden sie gelockert. So hat die Regierung nun beschlossen, dass die Aufenthaltsgenehmigung der Betroffenen verlängert wird und diese arbeiten dürfen.

Anzeige

Die Erlaubnis sieht vor, dass das Visum von Menschen, denen bei der Einreise nach Japan ein Kurzzeitaufenthalt von 90 Tagen gewährt wird, für ein Jahr verlängert wird und sie eine Arbeitserlaubnis für ausgewiesene Tätigkeiten bekommen.

Flüchtlinge aus der Ukraine bekommen Aufenthaltsrecht in Japan

Laut Justizminister Yoshihisa Furukawa bedeutet diese Erlaubnis, dass die Flüchtlinge so das Aufenthaltsrecht in Japan bekommen.

LESEN SIE AUCH:  Tokyo stellt ukrainischen Flüchtlingen kostenlose Wohnungen zur Verfügung

„Wir werden flexibel auf den Visastatus reagieren und dabei die Situation der Geflüchteten ausreichend berücksichtigen“, so Furukawa auf einer Pressekonferenz.

Anzeige

Die japanische Regierung reagierte damit auf eine Bitte des ukrainischen Botschafters in Japan, Sergiy Korsunksy, diesen Menschen eine Arbeit zu ermöglichen.

Kabinettschef Hirokazu Matsuno sagte, es müsse auch über eine Ausweitung der Unterstützungsmaßnahmen nachgedacht werden, um Wohnraum zu schaffen, die Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen und ihnen zu helfen, einen Arbeitsplatz oder einen Studienplatz in Japan zu finden.

Premierminister Fumio Kishida wies Furukawa und andere zuständige Minister an, Maßnahmen zur Unterstützung der Flüchtlinge aus der Ukraine vorzubereiten.

47 Menschen mittlerweile im Land angekommen

Die japanische Regierung plant, mit Unternehmen und regionalen Behörden zusammenzuarbeiten, die ihre Absicht bekundet haben, die Menschen aufzunehmen und Maßnahmen auf der Grundlage der Anträge von Menschen zu prüfen, die in Japan leben wollen.

Laut der japanischen Einwanderungsbehörde hat Japan mittlerweile 47 ukrainische Staatsbürger aufgenommen, nachdem der Premierminister am 2. März angekündigt hatte, Flüchtlinge aufzunehmen. Jeder hat bisher ein Kurzzeitvisa verhalten.

Kishida sagte Anfang des Monats, dass die Regierung zunächst Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind und Verwandte oder Bekannte in Japan haben, einreisen lassen wird.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neuste Artikel