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Japan versucht Rauchverbot an Universitäten durchzusetzen

Studenten aufgepasst – ab Juli tritt das neue Rauchverbot an Universitäten und Schulen in Japan in Kraft. Laut einer Umfrage haben es jedoch nur 25 Prozent der Universitäten geschafft, das Rauchen auf dem Gelände komplett abzuschaffen.

In Japan tritt ab Juli 2019 ein neues Gesundheitsförderungsgesetz in Kraft – das Rauchen soll auf Schul- und Universitätsgründen komplett verboten sein. Während japanische Firmen selber entscheiden, ein Raucherverbot einzuführen, fällt es manchen Universitäten schwer, es umzusetzen.

Die von Shigeharu Ieda (Professor der Chukyo Universität) durchgeführte Umfrage umfasste 782 nationale, kommunale und private Universitäten im ganzen Land. Ieda fragte die Schulen nach ihren Bemühungen, das Rauchen zu verbieten und überprüfte ihre Websites auf verwandte Informationen.

Er startete diese Umfrage schon im Jahr 2002. Seitdem werden die Ergebnisse etwa alle sechs Monate veröffentlicht. Laut der letzten Umfrage hatten 197 Universitäten – das sind 25,2 Prozent der Gesamtzahl – im März 2019 ein komplettes Rauchverbot auf allen Campusplätzen eingeführt. Das ist fast doppelt so viel wie vor zehn Jahren. Darüber hinaus hatten 38 Schulen (4,9 Prozent) insgesamt Rauchverbote auf einigen Geländen.

Die japanische Regierung hat des Gesetz im Juli letzen Jahres überarbeitet. Laut der neuen Verfassung wird das Rauchen auf dem Gelände von Schulen, Krankenhäusern und Verwaltungsgebäuden grundsätzlich verboten sein. Um die Vorschriften einzuhalten, arbeiten die Universitäten daran, Raucherzonen zu beseitigen.

Aber laut Ieda haben einige Universitäten Raucherzonen auf ihrem Gelände wieder eingerichtet und damit das allgemeine Rauchverbot aufgehoben. Der Grund dafür – Beschwerden von Einwohnern in der Nachbarschaft wegen Rauchern auf Straßen und der Vermüllung mit Zigarettenkippen.

Auch nach dem überarbeiteten Gesetz ist das Rauchen an ausgewiesenen Außenstandorten erlaubt. Dafür müssen aber an solchen Orten Maßnahmen gegen Passivrauch ergriffen werden. Außerdem sollen geeignete Hinweise auf Raucherzonen gemacht werden. Diese Definierung wurde jedoch als Lücke im Rauchverbot kritisiert.

Quelle:JiP

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