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Russland muss zur Rechenschaft gezogen werden

Japan verurteilt Russland wegen des Massakers von Bucha

Japan hat scharf auf das Massaker in der ukrainischen Stadt Bucha reagiert, das von russischen Soldaten verübt wurde, und es als Kriegsverbrechen verurteilt.

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Nach dem Rückzug der russischen Armee zeigten Videos, dass die Straßen der zerstörten Kleinstadt mit Leichen übersät sind. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat nach eigenen Angaben Beweise für ein Kriegsverbrechen gesammelt und auch Augenzeugen bestätigen das russische Massaker.

Japan ist entschlossen zu handeln

Japans Premierminister Fumio Kishida sagte gegenüber Journalisten, dass Japan entschlossen ist, das zu tun, was es tun sollte und mit der internationalen Gemeinschaft bei möglichen weiteren Sanktionen gegen Russland zusammenarbeiten werde.

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„Wir müssen Menschenrechtsverletzungen und Handlungen, die gegen internationales Recht verstoßen, scharf verurteilen“, so Kishida hinzu.

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Auf Twitter schrieb der japanische Premierminister: „Ich bin zutiefst schockiert über die Tatsache, dass in den Außenbezirken von Kiew schreckliche Gräueltaten an Zivilisten verübt wurden. Die Tötung unschuldiger Zivilisten verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht. Dies ist absolut untragbar und wird von Japan aufs Schärfste verurteilt. Russland muss für diese Taten strikt zur Rechenschaft gezogen werden.“

Auch Kabinettschef Hirokazu Matsuno forderte auf einer Pressekonferenz, dass Russland sich für die Gräueltaten verantworten muss.

Russland dementiert Beteiligung am Massaker

„Es scheint, dass ein Kriegsverbrechen begangen wurde“, so Matsuno. „Es hat sich herausgestellt, dass eine grausame Tat nach der anderen gegen Zivilisten begangen werden. Wir hoffen, dass die Ankläger des IStGH eine gründliche Untersuchung durchführen.“

Die japanische Regierung hat wegen der Situation in der Ukraine an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verwiesen.

Russland dementierte seinerseits eine russische Beteiligung an dem Massaker umgehend. Die russische Botschaft in Deutschland sprach auf Twitter von einer Inszenierung der ukrainischen Regierung.

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