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Japan verzeichnet erneut ein Rekordtief bei der Zahl der Verkehrstoten

2018 war für Japan erneut ein Jahr mit vielen Hochs und Tiefs, was Rekorde angeht. Während die meisten weniger erfreulich sind, gibt es nun gute Nachrichten von der National Police Agency. Die gab am Freitag bekannt, dass die Zahl der Verkehrstoten letztes Jahr im Land erneut ein Rekordtief erreichte.

Insgesamt verzeichnete die Polizei letztes Jahr 3.532 Verkehrstote im ganzen Land. Es ist damit das zweite Jahr in Folge, dass Japan ein derartiges Rekordtief seit 1948 erreicht. Allgemein gibt es ein Minus von 162 Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr. Zuletzt gab es vor knapp 68 Jahren ebenfalls so niedrige Zahlen. Die Regierung will bis 2020 ein Tief von weniger als 2.500 Todesfällen erreichen.

Die Zahl der Todesfälle bei Menschen ab 65 Jahren sank ebenfalls mit einem Minus von 54 auf 1.966 Tote. Prozentual erreichten jedoch ältere Verkehrstote ein neues Rekordhoch. Sie machten 55,7 Prozent aller gemeldeten Todesfälle aus. Die meisten Verkehrstoten nach Präfekturen verzeichnet Aichi mit 189 Menschen. Dahinter folgen Chiba mit 186 und Saitama mit 175, sowie Kanagawa mit 163. Mit 5,26 Personen auf 100.000 Einwohner weist dazu Fukui die höchste Todesrate auf.

Weitere Maßnahmen sollen die Zahl noch weiter senken

Die wenigsten Fälle verzeichnen hingegen die Präfekturen Tottori und Shimane mit jeweils 20. Ishikawa und Kochi kommen auf je 28 und 29. Die geringste Todesrate verzeichnet Tokyo mit 1,04 Personen auf 100.000 Einwohner. Dahinter folgen Osaka mit 1,67 und Kanagawa mit 1,77.

Die Behörde erklärt sich den Rückgang der Verkehrstoten mit der verbesserten Sicherheit bei Autos und die Implementierung von separaten Signalen für Fußgänger und Fahrzeuge. Weitere Maßnahmen zur Verhinderung von Unfällen sollen dabei helfen, die Zahlen weiter zu senken. Eine davon ist die Verschärfung der Strafen für Personen, die am Steuer ihr Smartphone nutzen. Bei Verstoß drohen hohe Geld- oder sogar Haftstrafen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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