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Japan verzeichnet im Mai wieder einen Touristenrekord

Immer mehr Menschen reisen nach Japan

Die Zahl der ausländischen Touristen in Japan stieg auch im Mai wieder an und erreichte einen neuen Rekord.

Insgesamt besuchten 2.773.100 Menschen Japan, was 3,7 Prozent mehr Menschen sind als im Vergleich zum Mai 2018. Besonders hat die Zahl der Touristen aus den USA und Europa zugenommen.

China wieder Platz 1

Die Zahl der Touristen aus Indonesien, Südkorea, Singapur und Taiwan ging allerdings zurück. Laut der Japan Tourism Agency liegt der Grund dafür, dass viele Japaner während der diesjährigen 10-tägigen Golden Week ins Ausland gereist waren, um die kaiserliche Nachfolge in Japan zu feiern.

Nach Ländern liegt China mit 756.400 Menschen oder 11,3 Prozent mehr als vergangenes Jahr, an der Spitze. Gefolgt von Südkorea mit 603.400, einem Minus von 5,8 Prozent.

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Folge 8: Über Kunden, die sich wie Könige benehmen, ein Curry-Restaurant, das Bedürftigen hilft und Probleme mit den Manieren der Touristen

Taiwan liegt mit 426.500 Touristen auf Platz 3, ein Plus von 4,2 Prozent.

Mehr Touristen im ersten Halbjahr

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind insgesamt 13.753.600 Menschen nach Japan gereist. Ein Plus von 4,2 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr.

„Das Wettbewerbsumfeld ist hart“, so Hiroshi Tabata, Kommissar der Japan Tourism Agency. „Länder wie Vietnam werden bei südkoreanischen Touristen immer beliebter.“

Japan hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 40 Millionen Menschen in das Land zu holen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird verstärkt in China für die diesjährige Rugby-Weltmeisterschaft in Japan geworben. Außerdem will das Land mit kostenlosen Wi-Fi Zugängen in öffentlichen Verkehrsmitteln und mehrsprachigen Auskünften, die Orientierung für Touristen vereinfachen.

Die Schattenseiten des Tourismusbooms in Japan

Der Tourismusboom sorgt natürlich dafür, dass die Einnahmen der Händler steigen, bringt allerdings auch Probleme mit sich.

Laut einer Umfrage der Japan Tourism Agency, sehen die Kommunalverwaltungen den Mangel an Unterkünften und die Notfallvorsorge als großes Problem.

Von 138 Gemeinden, die beliebte Reiseziele sind, gaben 38,4 Prozent an, dass sie Probleme mit Staus haben, die von Sightseeingbussen verursacht werden.

Ein weiteres Problem sehen 24,4 Prozent darin, dass Touristen sich nicht vernünftig in Toiletten verhalten und 20,3 Prozent sehen den Müll an öffentlichen Plätzen und Wohngebieten als Problem an.

Quelle: Kyodo

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