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Regierung beobachtet Situation weiter.

Japan verzeichnet neuen Rekord an täglichen Infektionen mit dem Coronavirus

Japan verzeichnete am 23. Juli so viele tägliche Infektionen mit dem Coronavirus wie noch nie. Insgesamt wurden 981 Infizierte gemeldet.

Auch in Tokyo wurden am 23. Juli wieder über 300 neu Infizierte gemeldet, am 24. Juli waren es 260. Mittlerweile warnen Ärzte davor, dass das medizinische System der Hauptstadt wieder überlastet ist.

Präfekturen melden einen Anstieg an Infektionen

Den dritten Tag in Folge wurden in der Präfektur Aichi 97 neu bestätigte Infektionen und in der Präfektur Fukuoka 66 Fälle gemeldet. Die Präfektur Osaka bestätigte am 23. Juli 104 neue Infektionen mit dem Coronavirus, den zweiten Tag in Folge.

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Tokyo hat nun 15 aufeinanderfolgende Tage 100 oder mehr bestätigte Infektionen. Von den 366 Fällen, die in Japans Hauptstadt gemeldet wurden, sind 63 Prozent der Infizierten zwischen 20 und 40 Jahre alt. Aber die Infektionen breiteten sich auch in anderen Altersgruppen aus: 51 Fälle bei 40-Jährigen, 23 bei 50-Jährigen, 24 bei unter 20-Jährigen und 36 bei  60-Jährigen. In 61 Prozent der Fälle konnte der Infektionsweg nachvollzogen werden.

Die durchschnittliche tägliche Rate positiver Ergebnisse für die Woche bis zum 21. Juli betrug 6,7 Prozent.

Regierung will keinen Ausnahmezustand ausrufen

Japans Premierminister Shinzo Abe sagte zur aktuellen Situation, dass die japanische Regierung nicht plant, erneut den Ausnahmezustand auszurufen. Laut Abe ist die Regierung entschlossen, alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Coronavirus auf ältere Menschen zu verhindern. Dafür sollen die Testkapazitäten von Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen erhöht werden.

Abe traf sich am 24. März mit Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga, dem Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung und dem Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Danach erklärte er, dass die Regierung die Situation mit großer Vorsicht beobachtet wird.

„Es stimmt, dass die Zahl der Infektionen zunimmt und wir beobachten die Situation mit großer Vorsicht. Doch wie die Experten sagen, ist die Situation anders als beim letzten Mal und wir sind nicht in der Lage, erneut den Ausnahmezustand auszurufen“, so Abe.

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