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Japan wegen Rötelnepidemie in Alarmbereitschaft

Experten in Japan warnen vor einem großen Ausbruch der Röteln oder deutschen Masern. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 300 Erkrankungen gemeldet.

Im vergangen Jahr betrugen die Infektion mit Röteln, nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Japan, mehr als 2.900 Fälle. Bis zum 3. Februar 2019 wurden bereits 367 Fälle gemeldet, 60% davon in Tokyo.

Nach Angaben des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten hält eine Rötelnempedemie einige Jahre an und laut Experten muss man mit einem schweren Ausbruch der Krankheit rechnen.

Das Institut rät Frauen, sich unbedingt impfen zu lassen, da Röteln während der Schwangerschaft bei Babys Seh-, Hör- oder Herzprobleme auslösen können.

Japans Regierung stellt die Impfungen kostenlos zur Verfügung.

Auch wird Touristen geraten, sich im Vorfeld einer Reise impfen zu lassen oder ihren Impfschutz aufzufrischen.

Quelle: NHK

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