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Japan will 500.000 ausländische Arbeitskräfte einstellen, um Arbeitskräftemangel zu bekämpfen

Am Dienstag hat die japanische Regierung bekannt gegeben, dass sie bis zum Fiskaljahr 2025 mehr als 500.000 ausländische Arbeitskräfte einstellen werden. So soll der akute Arbeitskräftemangel in den Industrien wie Landwirtschaft und Aufbau bekämpft werden.

Der aktuelle Plan der Regierung soll in das neue wirtschaftspolitische Konzept von Premierminister Shinzo Abe aufgenommen werden, das Mitte Juni dieses Jahres veröffentlicht wird. Allerdings sollen die notwendigen Gesetzesänderungen dem Parlament im Herbst 2018 erst vorgelegt werden. Sobald die Gesetzesänderungen akzeptiert wurden, dürfen sich ausländische Arbeitnehmer fünf Jahre lang in Japan aufhalten.

Die fünf Jahre gelten für fünf Industriezweige, die Landwirtschaft, das Baugewerbe, die Beherbergung, die Krankenpflege und den Schiffbau. Alle ausländischen Arbeitnehmer, die die fünf Jahre im Land bleiben wollen, müssen einen Test bestehen, der die Kenntnisse des jeweiligen Fachgebiets und der japanischen Sprache nachweist. Wer allerdings das ausländische Traineeprogramm durchläuft, muss nicht an dem Test teilnehmen und kann insgesamt sogar 10 Jahre im Land bleiben.

Der neue Rahmenplan soll dazu beitragen, eine schwere Arbeitskrise in Japan zu lösen. Außerdem sollen Arbeitsplätze für ausländische Arbeitnehmer geschaffen werden, die bisher auf hoch spezialisierte Positionen beschränkt waren. Begründet wurde diese Beschränkung bisher damit, dass ein Zustrom von Einwanderern auch einen Anstieg der Kriminalität verursachen könnte. Allerdings hegen Gesetzgeber der regierenden Liberaldemokratischen Partei weiterhin solche Sorgen, obwohl Abe im Februar sagte, dass er nicht beabsichtigt, das Land für Einwanderer zu öffnen.

Alle Arbeitnehmer, die für fünf Jahre in Japan bleiben dürfen, sind allerdings von der Mitnahme ihrer Familienangehörigen ausgeschlossen. Außerdem müssen Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte einstellen, auch einen Unterstützungsplan vorlegen. Dieser muss auch die Unterstützung bei der Wohnungssuche und den Besuch von Sprachkursen beinhalten. Kleinere Unternehmen können für diese Aufgabe aber auch staatlich anerkannte Organisationen um Hilfe bitten.

Im Jahr 2017 arbeiteten in Japan 1,28 Millionen Ausländer in Japan, mehr als das Doppelte von den 480.000 Arbeitnehmern im Jahr 2008. Fast ein Drittel der ausländischen Arbeitnehmer kommt aus China, gefolgt von Vietnam, den Philippinen, Brasilien und Nepal. Doch noch immer leidet das Land unter einem schweren Arbeitskräftemangel, da die Nachkriegs-Babyboomer die Belegschaft verlassen.

Quelle Kyodo News

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1 Kommentar

  1. Ich finde es super, dass es Arbeitnehmern erleichtert wird, in Japan zu arbeiten. Jedoch wird sich wohl nichts daran ändern, dass man sehr viele Bedingungen erfüllen muss, um dauerhaft dort bleiben zu können.

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