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Konkurenz mit China

Japan will Astronauten zum Mond schicken

Noch in diesem Jahrzehnt plant Japan Astronauten zum Mond zu schicken. Das Land beteiligt sich bereits an dem Programm „Artemis“ der USA und hat seit längerem Pläne zur Erforschung des Mondes.

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Laut Premierminister Fumio Kishida sind ökonomische Gründe die Grundlage für den Plan, allerdings sagte er, dass es auch mit „Hoffnungen und Träume der Menschheit“ verbunden ist.

Erster konkreter Zeitrahmen für eine bemannte Mondmission

Es ist das erste Mal, dass Japan einen konkreten Zeitrahmen für eine Mondmission festlegt. Das Ziel einen Astronauten auf den Mond zu schicken, ist durch die Teilnahme am „Artemis“-Programm bereits konkret geworden. Das Programm dient zur Erforschung des Mondes.

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Zuletzt hat ein Mensch 1972, im Rahmen einer „Apollo“-Mission die Mondoberfläche betreten.

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Neben der Landung eines Astronauten auf dem Mond plant Japan auch bis 2024 eine Sonde zum Mars zu schicken und befindet sich damit in direkter Konkurrenz zu China.

Auch China plant Astronauten zum Mond zu schicken

China baut seine Anstrengungen massiv aus, den Weltraum zu erobern und plant ebenfalls einen Menschen auf den Mond zu schicken.

Erst im Mai ist der chinesische  Rover „Zhurong“ auf den Mars gelandet, vor zwei Jahren landete ein chinesisches Raumschiff auf der abgewandten Seite des Mondes.

Japan plant unter anderem Wasserstoff als Treibstoff zu verwenden, der aus dem Eisvorkommen des Erdtrabanten gewonnen werden soll. Geplant ist, ein Abbau am Südpol des Mondes bis 2035 zu erreichen, um damit Raumschiffe zu versorgen.

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