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Japan will die Durchsetzung der Urheberrechte weiter verstärken

Japan will die Durchsetzung der Urheberrechte weiter verstärken, nachdem ein Regulierungsgremium gefordert hat es zu einem Verbrechen zu erklären, Bilder aus Manga und Novels ohne Erlaubnis zu veröffentlichen und herunterzuladen.

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Der Abschlussbericht des Gremiums für die Agentur für kulturelle Angelegenheiten wies auf die Notwendigkeit hin, gegen Piraterie-Webseiten vorzugehen und fordert die Regierung auf, eine Ausweitung des Anwendungsbereichs strafbarer Handlungen, auf alle Medien, einschließlich Bilder, in Betracht zu ziehen.

In dem Bericht kommt das Gremium zu dem Schluss, dass ein Verstoß mit bis zu zwei Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe bis zu 2 Millionen Yen oder beidem bestraft werden muss.

Ebenfalls bestraft werden soll bereits das Verlinken von Piraterie-Seiten. Zudem wird erwartet, dass die Regierung neue Strafen vorschlägt.

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Einige Experten äußerten allerdings Bedenken gegenüber einer Ausweitung der Beschränkungen, da es viele Menschen treffen könnte, die keine Daten illegal verwenden. Sie vermuten, dass die Regierung eine detaillierte Diskussion darüber führen muss, welche Arten von Downloads reguliert werden müssen, um die neuen Regeln schnell auf den Weg zu bringen.

Bereits im April vergangenen Jahres forderte die Regierung Internetanbieter auf, den Zugang zu drei Piraten-Webseiten zu sperren. Es war der erste Fall dieser Art, die keine Kinderpornographie betraf.

Quelle: Japan Times

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