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Japan will Forschungen mit 100-Milliarden-Yen-Fond unterstützen

Japan gehört zu den Ländern, die sich viel mit der Forschung in den unterschiedlichsten Bereichen beschäftigen. Forschungen kosten allerdings Geld, was die Institute oder Wissenschaftler nicht genügend besitzen. Die Regierung plant deswegen Projekte mit einem Fond zu unterstützen.

Um die 100 Milliarden Yen (778.164.524 Euro) plant die Regierung in den Fond zu investieren. Das Geld soll an ehrgeizige Projekte gehen, die möglicherweise revolutionäre Ergebnisse hervorbringen. Die Forschungen sollen demnach einen potenziellen Nutzen für die Gesellschaft aufweisen, müssen jedoch noch nicht umsetzbar sein. Unter anderem gehören zu derartigen Ideen, die genaue Vorhersage von großen Erdbeben und die Umwandlung von Kohlendioxid in Kraftstoff.

Ein Regierungsgremium bestimmt vorab eine Liste mit Bereichen, die der Fond unterstützen soll. Anträge auf Förderung sollen Forscher aus dem In- und Ausland stellen dürfen. Die Förderung kann bei einer Genehmigung bis zu zehn Jahre gehen.

Es gibt einen zweiten Antrag für Forschungsgelder

Das Geld für den Fond legt die Regierung womöglich mit einem nachträglichen Entwurf für das Budget des aktuellen Geschäftsjahrs fest. Es ist also gut möglich, dass noch vor dem nächsten März der Fond offiziell ist. Nach bisherigen Quellen will Shinzo Abes Regierung den Entwurf nämlich schon im Januar dem Parlament vorlegen.

Ungewöhnlich ist allerdings, dass es bereits ein Antrag für Forschungsgelder für das Haushaltsjahr 2019 gibt. Insgesamt 54.470.449 Euro will das zuständige Ministerium für denselben Zweck nutzen. Es bleibt demnach die Frage offen, ob sich der erste Betrag auflöst oder beide grünes Licht erhalten. Da die Regierung jedoch für das kommende Haushaltsjahr bereits einen Betrag von ungefähr 760 Milliarden Euro festlegte, ist es gut möglich, dass der neue Betrag den alten Antrag ersetzt.

Quelle: Mainichi Shimbun

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