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Quoten sollen Fangmengen verbessern

Japan will für mehr Fischarten Fangquoten

Die letzten Monate haben gezeigt, dass Japans Fischer immer mehr ums Überleben kämpfen. Beim pazifischen Makrelenhecht gibt es ein neues Rekordtief bei der Fangmenge und auch bei anderen Fischen ist ein Rückgang zu spüren. Aus dem Grund plant die Regierung nun weitere Arten mit einer Fangbeschränkung zu belegen.

Zurzeit gibt es bereits für acht Fischarten in Japan strenge Auflagen, um Arten zu schützen und Überfischungen zu verhindern. Unter anderem gibt es bereits Beschränkungen für den Roten Thun und dem pazifischen Makrelenhecht.

Quoten sollen für mehr Fisch sorgen

Die Regierung plant nun laut einem neuen Entwurf für 15 Fischarten einen Grenzwert festzulegen, um Meeresressourcen zu schützen. Unter anderem sollen dann die Geldschwanzmakrele und die rote Fleckbrasse eine Fangbeschränkung besitzen. Damit würden dann 80 Prozent des inländischen Fischfangs unter eine Fangbeschränkung fallen.

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Die zuständigen Beamte hoffen mit den neuen Reglungen für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen und so bessere Fangmengen zu erreichen. Ziel ist es, den Fischfang durch die Maßnahmen in zehn Jahren von einer Million Tonnen auf 4,44 Millionen Tonnen zu steigern.

Die Regierung ist sich dabei sehr bewusst, dass Fischer in japanischen Gewässern immer weniger Fische fangen. Schuld daran ist vor allem die Klimaerwärmung. Die Wassertemperaturen werden immer wärmer, was Auswirkungen auf die Natur hat. Fische wandern in andere Gebiete ab oder vermehren sich nicht mehr ausreichend.

Gespräche mit Experten sind geplant

Endgültig ist der Plan jedoch nicht und bisher handelt es sich nur um einen Entwurf. Die Regierung will sich nun genauer mit Experten besprechen und auch die Meinung der Öffentlichkeit einbeziehen, bevor sie eine finale Entscheidung treffen.

So soll auch für die Arten die angebrachteste Quote festgelegt werden, die beiden Seiten am meisten hilft. Es ist aktuell noch nicht klar, wie lange die weiteren Gespräche dauern werden und für wann die Regierung die Anpassung geplant hat.

NHK

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